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Piraten-Sprecher beklagt fehlende Strukturen

Im Profi-Betrieb verliert die Piratenpartei weiter Personal: Nach dem Rückzug von Marina Weisband aus gesundheitlichen Gründen gibt auch der Pressesprecher Christopher Lang wegen Erschöpfung auf. Sein Vize will ebenfalls nicht mehr.

  Christopher Lang im September 2011 beim Verteilen von Flyern. Nach jüngsten Erfolgen der Piraten dürften seine Aufgaben enorm gewachsen sein

Christopher Lang im September 2011 beim Verteilen von Flyern. Nach jüngsten Erfolgen der Piraten dürften seine Aufgaben enorm gewachsen sein

Die Erfolge der vergangenen Monate und die damit verbundenen neuen Aufgaben zehren mit Macht an den Kräften der Piratenpartei-Spitze: Nach dem Rückzug von Geschäftsführerin Marina Weisband im April zieht nun auch Bundespressesprecher Christopher Lang die Konsequenzen aus den gestiegenen Ansprüchen und steigt aus.

In einem offenen Brief an den Bundesvorstand nannte er die Überlastung durch die bislang ehrenamtlich wahrgenommene Aufgabe als Grund für seinen Rückzug. "Ich kann nicht mehr, bin für den Moment müde, ausgepowert und erschöpft", schreibt der 25-Jährige.

"Wir brauchen mehr bezahltes Personal"

Die Partei benötige seiner Ansicht nach dringend professionellere Strukturen. "Wir brauchen mehr bezahltes und im selben Zuge fachlich qualifiziertes Personal, um die stetig steigenden Anforderungen abzudecken", forderte der Pressesprecher, der nach eigenen Angaben seit 2010 in Berlin lebt.

Lang betonte, er wolle künftig ein geplantes Studium nicht weiter hinausschieben und werde sich intensiver auf seine Familie, Freunde und das nicht-politische Leben fokussieren.

Auch der Vize will nicht mehr

Auch der Vizesprecher Aleks Lessmann trat zurück. Er sei der Meinung, "dass meine Arbeit als Stellvertreter mit dem noch vorhandenen Personal nicht mehr machbar ist". Er kritisierte die Pressearbeit der Piraten: Von der "bisherigen effektiven Arbeitsweise" sei nur wenig geblieben.

Damit ist aus dem dreiköpfigen Presseteam der Piratenpartei nur noch Anita Möllering übrig, die im April ihre Arbeit als Bundespressesprecherin aufgenommen hatte.

fw/DPA/DPA

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