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5. April 2011, 14:02 Uhr

CDU und SPD einigen sich auf Koalitionsvertrag

Schon im Wahlkampf fassten sich die Spitzenkandidaten mit Samthandschuhen an. So ist es nur folgerichtig, dass sich CDU und SPD nur zweieinhalb Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt auf einen Koalitionsvertrag einigen konnten. Es gibt jedoch noch offene Personalfragen.

Sachsen-Anhalt, Koalition, SPD, CDU

Wollen sich für die nächsten Jahre in Sachsen-Anhalt aneinander binden: Der CDU-Spitzenkandidat Reiner Haseloff und SPD-Landeschefin Katrin Budde© DPA

Zweieinhalb Wochen nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben sich Arbeitsgruppen von CDU und SPD auf die Eckpfeiler einer neuen schwarz-roten Koalition geeinigt. Dies teilten CDU-Fraktionschef Reiner Haseloff und SPD-Parteichefin Katrin Budde am Dienstag mit. Noch offen seien Personalfragen und die Zustimmung der Parteitage.

"Politische Dissenspunkte sehe ich nicht", sagte Haseloff, der als neuer Ministerpräsident gilt, der Nachrichtenagentur dpa. Jetzt gehe es noch darum, die Ergebnisse der acht Arbeitsgruppen redaktionell abzugleichen. SPD-Landeschefin Budde erklärte: "Es gibt noch offene Punkte in Detailfragen." Die würden an diesem Mittwoch im Koalitionsausschuss besprochen.

In Sachsen-Anhalt war die CDU bei der Wahl am 20. März die mit Abstand stärkste Partei geblieben, auf Platz zwei kamen die Linken, danach die SPD. CDU und SPD haben eine klare Mehrheit, ihre seit 2006 bestehende Koalition fortzusetzen.

che/DPA
 
 
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