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Wirtschaftsministerin Wolff muss ihren Hut nehmen

Das Verhältnis zwischen Sachsen-Anhalts Regierungschef Haseloff und seiner Wirtschaftsministerin galt seit Monaten als angespannt. Jetzt musste Birgitta Wolff gehen, der Nachfolger steht schon bereit.

  Hat es sich mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff verscherzt: Birgitta Wolff (CDU), Ministerin für Wirtschaft und Wissenschaft, wurde entlassen

Hat es sich mit Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff verscherzt: Birgitta Wolff (CDU), Ministerin für Wirtschaft und Wissenschaft, wurde entlassen

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff hat seine Wirtschafts- und Wissenschaftsministerin Birgitta Wolff (beide CDU) nach rund zwei Jahren im Amt entlassen. Als Grund nannte er am Freitag ein nachhaltig gestörtes Vertrauensverhältnis, das nicht mehr zu kitten gewesen sei. Dabei sei es vor allem um die vom Kabinett beschlossenen Einsparungen im Haushalt gegangen, sagte Haseloff am Freitag in Magdeburg. Nachfolger wird der ehemalige niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring (CDU).

Da Wolff aus einem Haushaltskonsens der schwarz-roten Regierung ausgestiegen sei, habe er keine andere Möglichkeit als die Entlassung gesehen, erklärte Haseloff. Strittig war zuletzt vor allem die Finanzierung der Hochschulen. Haseloff verlangte gemeinsam mit Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD), dass die Hochschulen in den kommenden Jahren ihre Etats wegen sinkender Studentenzahlen um jeweils 50 Millionen Euro abschmelzen. Das Land will künftig keine neuen Schulden mehr aufnehmen und den mehr als 20 Milliarden Euro großen Schuldenberg langsam abbauen.

Möllring sagt spontan zu

Möllring , 67, hatte am Donnerstagabend nach einem Anruf Haseloffs spontan zugesagt. Er soll am Montag seine Ernennungsurkunde erhalten. Am gleichen Tag erhält Wolff ihre Entlassungsurkunde.

Die 47-Jährige war seit der Landtagswahl im April 2011 Ministerin für Wirtschaft und Wissenschaft. Damals galt sie als Hoffnungsträgerin der CDU und sollte für eine enge Verzahnung von Wirtschaft und Wissenschaft sorgen. In ihre Amtszeit fielen aber Kürzungen bei den staatlichen Förderungen und die Pleitewelle in der Solarindustrie. Eingestiegen in die Landespolitik war sie 2010, als sie Kultusministerin wurde. Zuvor war Wolff Betriebswirtschafts-Professorin an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

kgi/DPA/AFP/DPA

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