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Der Anti-Rassismus-Ausschuss der Vereinten Nationen hat sich den Fall Sarrazin angesehen. Und kommt zu der klaren Schlussfolgerung: So kann man mit Rassismus nicht umgehen.
In der SPD brodelt es nach dem abgesagten Rauswurf von Thilo Sarrazin. Einige Sozialdemokraten laufen Sturm gegen die Entscheidung. Die Parteiführung räumt Meinungsunterschiede ein, fordert die Genossen aber auf, die Debatte zu beenden.
Mehr als 90 Nationen nahmen den deutschen Menschenrechtsbeauftragten ins Gebet. Er musste sich für den Rassimus hierzulande rechtfertigen - und vieles mehr. Die wichtigsten Beispiele.
Wut birgt so manche zündende Idee: Den Hamburger Unternehmer Umutlu entrüsteten Sarrazins Thesen so sehr, dass er handeln wollte. Er erfand "Ali Cola" - eine Brause für die Integration.
Von Erneuerung keine Spur: Die SPD segelte zuletzt meist unter der Wahrnehmungsschwelle. Das Urteil im Fall Sarrazin sorgt jetzt auch noch dafür, dass sich die Genossen untereinander zerfleischen.
Das Thema Sarrazin ist für die SPD noch immer nicht abgeschlossen: Weil die Parteispitze den Provokateur nicht ausschließen will, gehen führende Sozialdemokraten auf die Barrikaden - in Berlin etwa will die Basis nun den Landeschef verhören.
Wenn Buschkowsky und Sarrazin über Integration schreiben, kracht es. Beide provozieren. Beide polarisieren. Nur, dass Buschkowsky weiß, wovon er spricht.
Der umstrittene Buchautor Thilo Sarrazin hat in einem Rechtsstreit mit der Berliner "tageszeitung" über die Wortwahl in einem Artikel eine Niederlage einstecken müssen.
Sie stilisieren sich als Überbringer unbequemer Wahrheiten und als Opfer der politisch Korrekten. Doch Thilo und Ursula Sarrazin taugen nicht als Identifikationsfiguren bürgerlicher Sehnsüchte.
Über ihren Mann Thilo diskutiert Deutschland schon seit Jahren, nun sorgt auch Ursula Sarrazin für Aufregung. Eltern und Schüler beschweren sich über den autoritären Unterricht der Grundschullehrerin.
Wo Thilo Sarrazin ist, da herrscht nie einfach nur der Frohsinn. Selbst in seiner alten Wahlheimat und Narrenzentrale Mainz nicht. Der "Ranzengardist" soll dort am Sonntag einen Fastnachts-Titel verleihen. Doch nicht jeder will ihn "reinlasse".
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