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Forsa-Chef: "Kotzbrocken" schadet SPD

Das werden die Sozialdemokraten nicht gern hören: Forsa-Chef Manfred Güllner hat der SPD in Schleswig-Holstein zu einem Austausch ihres Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl 2010 geraten. Ralf Stegner werde von den Wählern als "Kotzbrocken" wahrgenommen.

Der Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, hat der SPD in Schleswig-Holstein empfohlen, ihren Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2010, Ralf Stegner, auszutauschen. Wörtlich sagte Güllner den "Lübecker Nachrichten": "Der wird, mit Verlaub, von den Menschen als Kotzbrocken wahrgenommen. Wo immer er auftritt, stabilisiert er dieses Bild."

Weiter sagte Güllner dem Blatt: "Jeder weiß, dass er unsympathisch wirkt und der ungeeignetste Kandidat ist, den man einem Ministerpräsidenten Carstensen entgegen stellen kann. Den Schleswig-Holsteinern kann man nur raten, ihn zu verstecken."

Stegner ist seit 2008 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und seit 2007 Landesvorsitzender der schleswig-holsteinischen SPD. Von 2003 bis 2005 war er Finanzminister und von 2005 bis 2008 Innenminister des Landes. Nach Querelen mit Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, der Stegner vorwarf, sich wiederholt nicht an Koalitionsabsprachen zu halten, trat der SPD-Politiker am 15. Januar als Innenminister zurück. Im September wurde er auf einem Parteitag in Lübeck zum Spitzenkandidaten der SPD Schleswig-Holsteins im Landtagswahlkampf 2010 gewählt.

kng
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