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Flüchtling soll Brand in Asylbewerberheim gelegt haben

Neue Erkenntnisse im Fall des Asylbewerberheims in Schwäbisch Hall: Laut Polizei soll ein Bewohner für den Brand verantwortlich sein. Dieser wurde bei dem Feuer selbst schwer verletzt.

  Ein Asylbewerber soll laut Polizei einen Brand in dem Flüchtlingsheim in Schwäbisch-Hall gelegt haben

Ein Asylbewerber soll laut Polizei einen Brand in dem Flüchtlingsheim in Schwäbisch-Hall gelegt haben

Ein Feuer in einer Asylunterkunft in Schwäbisch Hall hat sieben Menschen verletzt, einen von ihnen schwer. Dieser Mann steht laut Polizeisprecher Klaus Hinderer unter Verdacht, das Feuer gelegt zu haben. "Die Gründe dafür sind aber noch völlig unklar", sagte er. Der Verdächtige war zunächst nicht vernehmungsfähig und erlitt neben einer Rauchgasvergiftung auch Brandverletzungen, wie Hinderer erklärte. Die sechs anderen Verletzten kamen bis zum Sonntagmittag wieder aus dem Krankenhaus.

Das Feuer brach den Angaben zufolge im Untergeschoss aus - in einem Raum, in dem unter anderem Kleider und Bücher lose gestapelt waren. In der Nähe befindet sich laut Hinderer die Kleiderkammer. Der Brand habe mit 5000 Euro aber keinen großen Sachschaden angerichtet.

Das Asylbewerberheim ist fürs Erste allerdings nicht mehr bewohnbar. Der Sprecher rechnete damit, dass die Flüchtlinge im Laufe der Woche wieder zurückkehren können. Bis dahin werden sie in einer Turnhalle untergebracht und versorgt. In dem Heim sind Hinderers Angaben nach mehr als 80 Asylsuchende gemeldet. In der Brandnacht seien rund 50 davon anwesend gewesen.

she/DPA/DPA
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