24. Oktober 2009, 16:00 Uhr

Wie gut ist der Koalitionsvertrag?

Drei Wochen wurde verhandelt, nun hat das schwarz-gelbe Bündnis den Koalitionsvertrag vorgelegt: Er steckt voller Mutlosigkeit, Widersprüche und gefährlichen Illusionen. Und zeigt, dass Merkel eine Getriebene ist - von der FDP. Eine Analyse von Sebastian Christ

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Guido Westerwelle (FDP) und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am Samstagmorgen in der Bundespressekonferenz: Ein Koalitionsvertrag ohne Mut und Kraft©

Politik in einen Satz zu pressen ist schwer. Bundeskanzler Willy Brandt hat es bei seinem Amtsantritt geschafft: "Wir wollen mehr Demokratie wagen". Das war ein genialer Satz, weil er das Gefühl in Worte fasste, als es 1969 erstmals in der Bundesrepublik einen Regierungswechsel gab. Übrigens ist es auch Helmut Kohl und Gerhard Schröder gelungen, eingängige Leitsätze für ihre Politik zu prägen. Lange ist's her. Wer will, darf heute mal ein paar Tränen verdrücken und sich dann den neuen Koalitionsvertrag ansehen. Titel: "Wachstum. Bildung. Zusammenhalt." Erster Eindruck: Schwarz-Gelb ist schon beim texten eines Slogans gescheitert. Liest man weiter, muss man feststellen, dass dies nicht nur für den Slogan zutrifft.

Noch vier Jahre im politischem Wachkoma

Die neue Koalition startet kraft- und mutlos. Das liegt vor allem an der Union. Denn anders als beispielsweise noch Helmut Kohl in seinen ersten beiden Legislaturperioden hat Angela Merkel kein Ziel vor Augen. Sie macht Politik im Blindflug. Sie wird auf Gewitter reagieren, das kann sie gut, aber wo der Flieger landen wird - das scheint noch nicht einmal die Pilotin zu wissen. Sitzt man vor Angela Merkel in einer Pressekonferenz, möchte man ihr am liebsten zurufen: "Macht endlich mal! Gestaltet dieses Land doch!" Aber Deutschland drohen weitere vier Jahre im politischen Wachkoma. Nach der visionsschwachen zweiten Auflage von Rot-Grün und der großen Kompromisskoalition von 2005 bekommt das Land nun zum dritten Mal nacheinander eine Regierung, die von Beginn an aufs Reagieren statt aufs Agieren ausgelegt ist. Sollte es auch in den kommenden vier Jahren nicht gelingen, die drängenden Fragen dieses Landes in den Bereichen Arbeit, Finanzen, Gesundheit, Soziales und Umwelt zu lösen, dann liegt es daran: dass in der Politik keine Vorstellung darüber existiert, wie Deutschland in 20 Jahren aussehen soll. Sondern nur davon, welche Justierungen in den kommenden vier Jahren am System vorgenommen werden sollen.

Der Koalitionsvertrag spricht dahingehend Bände. Er ist ein Kompromisswerk. Es ist zu erkennen, dass die FDP klare Vorstellungen hatte, sie aber oft nicht durchsetzen konnte. Das Ergebnis trägt zahlreiche Widersprüche. Drei auffallende Baufehler als Beispiel:

1. Steuer- und Abgabenpolitik

Einerseits will Schwarz-Gelb den Steuerzahler um 24 Milliarden Euro pro Jahr entlasten. Andererseits steigt bald der Beitrag zur Pflegeversicherung, weil zum prozentualen Abzug vom Bruttogehalt noch ein verbindlicher privater Beitrag des Arbeitnehmers dazu kommt. Außerdem könnten auch die Krankenversicherungsabgaben steigen, weil der Arbeitgeberanteil ab 2011 bei sieben Prozent eingefroren wird, und der Arbeitnehmeranteil variabel werden soll - wenn also eine Kasse ihre Beiträge erhöht, geht das immer auf Kosten der Bürger.

2. Wirtschaftspolitik

Die neue Regierung beteuert, sich schnellstmöglich aus den während der Finanzkrise aufgekauften Beteiligungen zurückzuziehen. Das entspricht dem liberalen Leitbild vom zurückhaltenden Staatswirken in der Wirtschaft. Gleichzeitig wird aber ein "Entflechtungselement" ins Kartellrecht aufgenommen. Der Staat kann bald Unternehmen zerschlagen. Das war ein Wunsch, der im Wahlkampf unter anderem auch von Angela Merkel geäußert wurde.

3. Bildungspolitik

Ein ganzes Kapitel widmet die Koalition der "Bildungsrepublik" Deutschland - ein Lieblingsthema der Kanzlerin. Doch durch die vor allem von der FDP voran getriebene Absenkung der Einkommenssteuer haben viele Länder keinen Spielraum mehr, um ihren Anteil an den avisierten Bildungsausgaben in Höhe von zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu leisten. Schon heute wird dabei getrickst: Selbst die Beamtenpensionen für Lehrer und Teile der Hartz-IV-Zahlungen gelten nun als Bildungsausgaben.

Liberale Vereinnahmung der CDU

Wie Widersprüche gelöst werden sollen, ist einstweilen offen. Zu vielen Fragen will die schwarz-gelbe Koalition Kommissionen einrichten, zum Beispiel in der Gesundheitspolitik. Es wird also noch reichlich nachverhandelt - aber feststellbar ist jetzt schon, dass die FDP viele Punktsiege erzielt hat. Erstmals in ihrer Geschichte stellt sie fünf Bundesminister. Das spricht zum einen für die neue Stärke der Liberalen. Im neuen Bundestag werden sie gut doppelt so viele Abgeordnete stellen wie die CSU. Damit ist die FDP mehr als ein Juniorpartner für die CDU, die ihrerseits nur noch doppelt so viele Mandate hat wie die Liberalen.

In der Finanzpolitik ist der Einfluss der Liberalen am deutlichsten spürbar. Das ist nicht nur aus machtpolitischer Sicht bemerkenswert, sondern auch, weil es die Zukunft der CDU als Volkspartei tangiert. Der wirtschaftsliberale Flügel, der Hand in Hand mit der FDP agiert, ist so etwas wie der serienmäßig eingebaute Selbstzerstörungsmechanismus der Union. Er stellt alte Werte infrage und entfernt die CDU von ihrer konservativen Stammwählerschicht.

Das Prinzip Hoffnung

Jahrzehntelang galt das Ideal der Sparsamkeit als konservative Grundtugend. Wie ein Beruhigungssatz steht deshalb immer noch im Koalitionsvertrag: "Wir stehen für eine solide Haushalts- und Finanzpolitik". Doch die Wahrheit sieht vollkommen anders aus. CDU und CSU haben längst mit ihren Grundsätzen gebrochen. In nächsten vier Jahren wird in diesem Bereich das Prinzip Hoffnung gelten. Durch die von der Großen Koalition beschlossenen (aber bisher noch nicht in Kraft getretenen) Steuer- und Abgabensenkungen und die Reformvohaben der schwarz-gelben Regierung werden dem Staat gut 40 Milliarden Euro jährlich fehlen. Merkel setzt dieser grimmigen Zahl nichts weiter als sonnigen Optimismus entgegen und spekuliert darauf, dass die Bürger nach den Entlastungen schon mehr Geld ausgeben werden.

Man darf die CDU mal daran erinnern, dass noch vor etwa zehn Jahren Gewerkschaftsbosse mit einem heiligen christdemokratischen Bannfluch belegt wurden, wenn sie mit demselben Argument - das steigert den Konsum - höhere Lohnabschlüsse forderten: Tagträumerei! Realitätsverweigerung! Wunschdenken! Doch die Beschwerdeführer von einst müssten heute gegen die eigene Kanzlerin stänkern. Und deswegen bleiben ihre Münder verschlossen.

Nur Wulff stand auf der Bremse

Es soll sich übrigens niemand davon täuschen lassen, dass sich die FDP mit der radikalsten Form ihres Stufensteuermodells nicht durchsetzen konnte. Allein die Tatsache, dass die Merkel-CDU schon im Wahlkampf wider besseres Wissen um die Staatsfinanzen für eine Steuersenkung plädierte, zeugt davon, wie viel FDP mittlerweile in der Wirtschafts- und Finanzpolitik der CDU steckt. Nur ein kleiner Trost bleibt da: "Alle Maßnahmen des Koalitionsvertrags stehen unter Finanzierungsvorbehalt", steht schon auf Seite zwölf des Werkes. Es gibt also ein Hintertürchen.

Übrigens ist die CSU naturgemäß schon einen Schritt weiter als die Schwesterpartei: In den Koalitionsverhandlungen war sie sich mit der FDP über die Steuersenkungen weitgehend einig. Es ist wohl Politikern wie Christian Wulff (CDU) zu verdanken, dass es für den Haushalt nicht noch schlimmer gekommen ist.

Spendierfreundigkeit - für Leistungsträger

Die Spendierfreudigkeit für die so genannten "Leistungsträgern" zeigt sich umgekehrt auch beim Sparen. Schwarz-Gelb will die Steuergeschenke unter anderem durch einen Abbau von Weiterbildungsmaßnahmen für Arbeitslose teilweise gegenfinanzieren. Das Ganze firmiert unter der Überschrift: "Effizienzsteigerung bei den Arbeitsmarktinstrumenten". Auch dahinter steckt wohl - man erkennt es schon an den Begrifflichkeiten - mehr der Glaube an den freien Markt als die katholische Soziallehre.

Angela Merkel hat mit der Union am 27. September das schlechteste Bundestagswahlergebnis seit 1949 erzielt. Dieser Koalitionsvertrag droht nun zur Nagelprobe für die CDU zu werden: Setzen die drei Parteien alle Punkte um, ist es bis zur endgültigen inhaltlichen Entkernung der Union nicht mehr weit.

Ach ja: Und was passiert jetzt mit Deutschland? Es wird weitergewurschtelt.

 
 
KOMMENTARE (10 von 21)
 
Sononja (26.10.2009, 14:08 Uhr)
Glaube Hoffnung Wollen
Der ganze Koalitionsvertrag ist nur auf den Säulen Glaube Hoffnung und Wollen aufgebaut.

Im ganzen Koalitinsvertrag kommt ständig dass Wort "Wollen" vor. Ich will auch "Unternehmer". Ich will auch "Steuerleichterung nächstes Jahr". Ein Witz ist das. An Weihnachten schicke ich Angi mal einen Wunschzettel und nenne ihn Koalitionsvertrag mit XY. Aber die interessiert doch eh nicht mehr. für uns. Hauptsache Macht.

Glaube und Hoffnung, auch wenn mir jetzt manche Pfarrer und Prister böse sind und es als Gotteslästerung ansehen, "....ich glaube an den heiligen Geist, die heilige christliche Kirche....." Aber so ist es doch.
Glaube und Hoffnung, diese Wörter gehören in die Kirche und in die Biebel. Aber in einem Koalitionsvertrag hat so etwas nichts zu suchen. Obwohl, die CDU ---->C steht ja für christlich. Aber an Nächstenliebe erinnert mich der Koalitionsvertrag nicht.

Nur eins: Wir Bürger werden bald so arm sein wir Kirchenmäuse. Das hat dann der tolle Koalitiosvertrag geschafft.

Nun habe ich ja auch eine Hoffnung: Ich hoffe, dass es zwischen CDU und FDP so schlimm kracht, dass wir innerhalb der 4 Jahre Neuwahlen brauchen. Vielleicht sind die dusseligen Wähler, die die Tigerentenkoalition gewählt haben, geheilt und wählen anders.
Herr erhöre mein Gebet!! In Glaube und Hoffnung an eine bessere Regierung, als die wir jetzt haben.
Bayernstammler (26.10.2009, 11:20 Uhr)
@starel
Das was starel da schreibt, ist doch ziemlich viel Kakao. Mir scheint, da schreibt ein Mensch über Zeiten, in denen er noch nicht lebte. Denn wie sonst käme so viel Falsches oder Konstruiertes hier an.
Er schrieb:

Mehr Demokratie wagen ?????
Sorry,
ein toller Polit-Spruch ist das nun wirklich nicht.
Bei vorgefundenen vollen Kassen Anfang der 70er ließ sich diese Illusion leicht und locker verbreiten."

Was hat dieser politische Aufbruch in eine neue Innenpolitik mit vollen Kassen zu tun? Es ging dabei um Alt-Nazis und dgl. in hohen politischen und Justizkreisen. Die wurden danch zum ersten mal behelligt.

"Leider zahlt die Gesellschaft heute und auch zukünftig einen sehr hohen Preis für den damals installierten Wohlfahrtsstaat."

Weshalb macht dann die CDU immer noch einen auf Wohlstandskanzler Erhard? Wenn Sie schon meinen, dass der Wohlstand unser Land in den finanziellen Ruin führte.


Leider muß man glasklar sagen:
Der gesunde Menschenverstand wurde vom Gut-Menschen-Verstand abgelöst mit allen heute beklagten Fehlentwicklungen.,

Man verließ den Pfad der wirtschaftlichen Realität und erging sich in "Luftschlössern".

Die fundamentalen negativen Folgerungen:
Beginn der Massenarbeitslosigkeitund der horrenden Staatsverschuldung.
Nachzuvollziehen unter destatis.de."

Da scheint starel ein Wahrnehmungsproblem zu haben. Die richtig großen Schulden wurden unter Kohl aufgebaut. Das ist Fakt. Die Versprechen an die Wähler der "geistig-moralischen Wende" ( gmW) mussten eingehalten werden. Die Ellbogengesellschaft wurde gegründet.


"Was mit "antiautoritärer" Erziehung und "Selbstverwirklichung" begann,
prägt die heutige Wirklichkeit mit "PISA" und ungebremster Ellenbogenmentalität."

Nein, wieder falsch. Zu Zeiten Brandts und Schmidts wurde der zweite Bildungsweg geschaffen, das Meister-Bafög usw. usw.
Die Verblödung an den Schulen begann wiederum zu Zeiten der gmW unter Kohl. Es zählte nur noch Kohle, keine Bildung. Man konnte auch so schnell reich werden, man musste nur skrupellose genug sein.


"Udo di Fabio als Verfassungsrichter hat leider Recht mit der Feststellung, daß die Gesellschaft in große Gefahr geraten ist wegen eines falsch verstandenen Begriffs der "Freiheit"."

Und wer, starel, hat genau diese "Freiheit statt Sozialismus" im Wahlkampf benutzt? Das war die CDU. Was sie unter Freiheit verstand, wissen wir ja heute.

"Eben auch ein Mißverständnis von "mehr Demokratie wagen"........"

Nein ein Missverständnis von mehr sog. Freiheit, die immer auf Kosten Anderer gegangen ist und auch heute noch geht.
Sie sollten de Fabio nicht für Ihre Zwecke missbrauchen.



Den heutigen Politikern sind daher die finanziellen Spielräume für "klangvolle Polit-Programme" nachhaltig abhanden gekommen. Leider.
Das hatten wir schon vor der "Finanzkrise".

Richtig!

"In den 70ern wurde der Grundstein gelegt für den heute beklagten Niedergang der SPD.Eingeleitet von Schröder´s Agenda 2010-Politik

Schröder hat also in den Siebzigern den Niedergang eingeleitet? Gut dass wirs jetzt wissen.


, eben die Folgesfolgen von "Mehr Demokratie wagen" zu "reparieren".

Nein von Kohl'scher Schuldenpolitik und Verschwendung.


Dem Wiedervereinigungs-Kanzler Kohl, in dessen Amtszeit in den 80ern ca. 3 Mio neue Jobs entstanden, verblieb nur die "Mangel-Verwaltung" der von Brandt geschaffenen kostenträchtigen Besitzstände.

Wie bitte? Besitzstände? Mein Gott, so kann doch kein Mensch an der Realität vorbei schreiben. Wes halb wurden dann in der Kohl-Ära manche so unermesslich reich, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen? Das sind Besitzstände.

Starel, Sie sind nicht ernst zu nehmen.
brainuser (26.10.2009, 09:34 Uhr)
Steilvorlage...
für Opposition und Gewerkschaften. Ja selbst für die Kirche. Obwohl... wo ist die eigentlich? Ist erstaunlich ruhig im Lager der Bibelanhänger.

Davon abgesehen ist erkennbar, dass die Bundespolitik so manchen Ministerpräsidenten in Bedrängnis bringen wird. Denn Länderwahlen orientieren sich stark an der Bundespolitik. Das könnte noch vor Ablauf der Legislaturperiode bis zu einem Verlust der Mehrheit im Bundesrat führen.

Das macht Hoffnung. Allerdings sorgt Merkel vor und schickt den aufmüpfigen Oettinger außer Landes. Nicht das er sich bisher durch Heldentaten auszeichnete. Im Gegenteil. Aber hier hat er zumindest einmal gegen gehalten. Dafür wird ein voraussichtlich konservativer und vor allem obrigkeitstreuer Nobody Ministerpräsident.

Aber machen wir uns nichts vor: Wer gegen diese Regierung und fortschreitende Entsolidarisierung ist, wird selbst tätig werden müssen. Auf die Straße gehen, die Stimme erheben, sich bemerkbar machen, Flagge zeigen. Nur kollektives Engagement wird Schlimmeres verhindern können.

laketahoe (25.10.2009, 11:47 Uhr)
@8g8
Ich scheine mich leicht mißverständlich ausgedrückt zu haben. Mein Beitrag war überhaupt nicht als Lobhudelei für die Spitzenbeamten und Lobbyisten gemeint.

Was ich damit sagen wollte, war das, dass erschrecekenderweise, neben Frau Dr. Merkel, jede Menge Politiker in Amt und Würden sind, denen ich noch keinerlei konzeptive und innnovative Begabung oder den unverzichtbaren Sachverstand anmerke. Also ist er wohl überwiegend Mangelware.

Demgegenüber findet man in der Beamtenschaft noch ab und an jemand, der klar denken kann und das selbst ausgedachte dann sogar in klaren Sätzen, verständlich formulieren kann.

Bei Frau Dr. Merkel und Kollegen frage ich mich manchmal schon bei deren Satzbildung, in welche Bamschule die gegangen sind. Oder kennen Sie noch jemand, der bei einem Interview Wörter wie Vertrauensvolligkeit sagt.

Viel zu viele mäßig gebildete und wenig belesene Berufsdarsteller, die auch noch den Blick über den Tellerrand scheuen und total proviziell und frühzeitig gealtert sind.

Die 6078 Zeilen des Koalitionsvertrags habe ich gelesen. Damit könnte man wegen des Substanzmangels und dem fehlenden, echten Neuigkeitswert nicht erinmal einen Agenturpitch gewinnen.
theobaldtiger (25.10.2009, 11:45 Uhr)
"Erstaunliche Mutlosigkeit" ?
Oder erwartete Inkompetenz ??
erichmonika (25.10.2009, 11:01 Uhr)
Wer nicht hören will, muss fühlen
Viele von uns werden sich noch die Große Koalition zurück wünschen. Die hat sachlich und unspektakulär gearbeitet und die SPD hat die größten sozialen Gemeinheiten verhindert.
Mulholland (25.10.2009, 10:52 Uhr)
Wundern?
Es ist wie immer und überall: Ich wette, nachher hat wieder "kein Schwein" dieses Dilettanten gewählt. Es geht doch jetzt schon los.
Mit allen Sprüchen können die Kabarett auftreten... Der allerschönste allerding: vom neuen Draußenminister, der allerdingsnur unvollständig veröffentlichtz wurde.
Hier das Original: "Um 2.12 h war der Koalitionsvertrag fertig. Um 2.15 h sagen wir Horst und Guido. Das ist der Beginn einer großen Freundschaft. Um 2.22 h sollte er mir einen bl.... Das hat er abgelehnt. Das war der Anfang vom Ende."

Gruß Mulholland
DasBertl (25.10.2009, 09:51 Uhr)
Eine Position im Kabinett ausgelassen...
Eine Position wurde umbesetzt, die seit 1949 immer einer Fest inne hatte: Gott wurde ersetzt durch das Geld, zumindest im Glauben der Union. "Kapitän das Schiff geht unter!" "Dann alles über Board was für nicht brauchen: Soziales, Arbeit, Bildung, Gott".....
erwakue (25.10.2009, 09:49 Uhr)
Was solls!
Wir haben nun am 27.9.2009 gewählt, wir haben nun das bekommen was wir wollten. Das ist diese Koalition unter einer Kanzlerin Merkel! Das diese Kanzlerin etwas anderes tut als mit Westerwelle zusammen für ihre reiche Schicht zu sorgen hatte wohl niemand erwartet. Wir werden nun schön langsam über weitere vier Jahre ausgenommen und werden dieselben Lügen hören wie von allen Regierungen zuvor.
Corazito3333 (25.10.2009, 00:38 Uhr)
SIE haben falsch gewählt,
hoffentlich bekommen SIE auch die Quittung!
Die kriegen nix auf die Reihe, die machens noch schlimmer, aber IHR wolltet es so!!
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