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Chicago rüstet sich für weitere massive Proteste zum Höhepunkt des Nato-Gipfels. Die Sicherheitslage spitzt sich zu. Bereits vor dem Beginn des streng abgeschirmten Spitzentreffens zogen Tausende Demonstranten durch die Straßen der Millionenmetropole.
In Norditalien sind Proteste gegen den Bau einer Hochgeschwindigkeitstrasse eskaliert. Mindestens 188 Polizisten und etwa 15 Demonstranten wurden nach Polizeiangaben verletzt. Wütende Bürger hatten die Baustelle der Trasse in Chiomonte bei Turin besetzt.
Warum treffen sich die Staats- und Regierungschefs ausgerechnet in dem Erdbebengebiet von L'Aquila? Was wollen Sie beschließen? Wie ist die Situation vor Ort? In Italien hat der G8-Gipfel der mächtigsten Staatschefs der Welt begonnen. Lesen Sie hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen zu dem Treffen, das für Chinesen und Russen mit einer schlechten Nachricht begann.
Alle wollen friedlich bleiben: Die Organisatoren der geplanten Blockade des G8-Tagungsort und der Zufahrtswege kündigen an, auf jegliche Eskalationsversuche zu verzichten. Auch "Racheaktionen" der Beamten soll es nicht geben, so die Polizei.
Drei Jahre dauerte der Prozess gegen 45 Polizisten, Vollzugsbeamte und Mediziner, die mehr als 90 Demonstranten beim G8-Gipfel im Juli 2001 in Genua misshandelt haben sollen. Diese Woche wurden die Urteile gefällt - und sorgen am Jahrestag des Gipfels für Enttäuschung und Proteste.
Der G8-Gipfel im Juni war globales Kino. Viel Sicherheitstamtam, leidenschaftliche, bisweilen gewalttätige Demonstrationen und der Anschein großer Politik. stern.de-Redakteur Florian Güßgen ist vor allem das Vieh des Bauern Lampen in Erinnerung geblieben - und die Erkenntnis, was Polizisten machen, wenn ein Präsident Fahrrad fahren möchte.
Sind Pflastersteine ein Mittel zur Meinungsäußerung? Der gewalttätige "Schwarze Block" der Anti-G8-Demos spaltete die Gipfel-Gegner. Wie die Steinewerfer zum Zankapfel wurden, berichtet der letzte Teil der stern.de-Serie über die Folgen von Heiligendamm.
Erfolg für G8-Protest-Organisatoren: Die Polizei hat bestätigt, einen Beamten in Zivil bei einer Protestaktion in die Reihen der Demonstranten beordert zu haben. stern.de hatte darüber berichtet. Allerdings soll der Polizist niemanden zum Steinewerfen aufgefordert haben.
Wenn sich die Vorwürfe bestätigen sollten, bekommen die Sicherheitsbehörden ein Problem: Angeblich haben sich bei der Blockade von Heiligendamm Polizisten in Zivil unter die Demonstranten gemischt und sie zum Steine werfen aufgefordert. Die Sondereinheit Kavala bestreitet die Aktion.
Bei schweren Krawallen zwischen Polizei und gewaltbereiten Demonstranten sind mehr als 400 Polizisten und eine unbekannte Anzahl von Demonstranten verletzt worden. Grünen-Politiker Ströbele befürchtet einen schweren Imageschaden für die Anliegen der Globalisierungskritiker.
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