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Südwest-FDP beschwert sich über "unredlichen" Journalismus

Unterstützung von der FDP-Landtagsfraktion Baden-Württemberg: Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke hat sich über die Berichterstattung des "Stern" beschwert. Rainer Brüderle selbst schweigt.

  Die baden-württembergische FDP hat sich über die Berichterstattung des "Stern" beschwert

Die baden-württembergische FDP hat sich über die Berichterstattung des "Stern" beschwert

Der baden-württembergische FDP-Fraktionschef Hans-Ulrich Rülke hat dem "Stern" angesichts der Sexismusvorwürfe gegen Rainer Brüderle unredlichen Journalismus vorgeworfen.

Rülke sagte am Freitag in Stuttgart: "Aus der ganzen Geschichte kann man mehr über den "Stern" als über Herrn Brüderle lernen." Das Magazin hatte über angebliche anzügliche Äußerungen von Bundestags-Fraktionschef Brüderle gegenüber einer Mitarbeiterin des Magazins berichtet.

Rülke unterstellt Magazin Parteilichkeit

Rülke warf dem Magazin vor, dazu aufgerufen zu haben, in Niedersachsen nicht für die FDP zu stimmen, damit nach einem schlechten Wahlergebnis Parteichef Philipp Rösler durch Brüderle ersetzt werde. "Offensichtlich hatte man da schon diesen stinkenden Kübel an Unrat in der Schublade und erhoffte sich beim Auskippen maximale Wirkung, wenn Brüderle erst nicht nur Spitzenkandidat, sondern auch Parteichef ist", sagte Rülke.

Im FDP-Machtkampf hatte sich Rösler zu Wochenbeginn gegen seinen Rivalen Brüderle durchgesetzt. Der 39-jährige Wirtschaftsminister und Vizekanzler bleibt Parteichef. Der 67-jährige Brüderle soll Spitzenkandidat im Bundestagswahlkampf werden.

steh/DPA/DPA
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