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BKA befürchtet Terroranschläge mit Sprengstoff-Drohnen

Was auf den ersten Blick wie ein harmloses Spielzeug aussieht, kann Terrorgefahr bedeuten: Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor Anschlägen mit ferngesteuerten Modelflugzeugen.

  Mit einer anmontierten Kamera schwebt eine Drohne am 21.11.2012 am Ufer des Mains in Frankfurt (Hessen) durch die Luft. Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor Terroranschlägen mit ferngesteuerten Modelflugzeugen.

Mit einer anmontierten Kamera schwebt eine Drohne am 21.11.2012 am Ufer des Mains in Frankfurt (Hessen) durch die Luft. Das Bundeskriminalamt (BKA) warnt vor Terroranschlägen mit ferngesteuerten Modelflugzeugen.

Experten des Bundeskriminalamtes (BKA) befürchten nach "Focus"-Informationen Terroranschläge in Deutschland mit ferngesteuerten Modellflugzeugen und Drohnen. Als Täter kämen insbesondere Fanatiker "aus dem Bereich des islamistischen Terrorismus" in Frage, schreibt das Magazin unter Berufung auf eine aktuelle Sicherheitsanalyse des BKA. Vorbild könnte demnach ein 2011 vom FBI vereitelter Anschlag in der US-Hauptstadt Washington sein.

Ein Anhänger des Terrornetzwerkes Al-Kaida hatte damals geplant, mit Sprengstoff bestückte Modellflugzeuge in das Verteidigungsministerium sowie in die Kuppel des Kapitols steuern. Bei der Planung seiner Attentate war er aber an verdeckte Ermittler des FBI geraten und wurde im September 2011 verhaftet. Im November dieses Jahres wurde er zu 17 Jahren Gefängnis verurteilt.

"Ähnliche Szenarien müssen auch in Deutschland als mögliche Tatoption in Betracht gezogen werden", zitiert "Focus" aus der BKA-Analyse. Als denkbare Variante werde das Einschlagen einer Sprengstoff-Drohne "in ein Verkehrsflugzeug oder einen Flughafen" beschrieben. Noch "erfolgversprechender" aus Sicht der Täter wäre ein Angriff auf Ziele in bewohnten Gebieten, Menschenansammlungen und Gebäude. Entsprechende Möglichkeiten würden "im islamischen Spektrum bereits thematisiert".

ds/DPA/AFP/DPA

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