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Gabriel will nicht mit radikalen AfD-Politikern im TV reden

Er will ihnen kein Millionenpublikum bieten: Sigmar Gabriel sieht keinen Sinn darin, mit AfD-Politikern in Talkshows zu diskutieren. Es gebe "zuhauf Irre" in der Partei.

Sigmar Gabriel will nicht mit radikalen AfD-Politikern in Talkshow reden

Sigmar Gabriel will nicht mit Politikern reden, die "Leute wie mich an die Wand stellen" wollen

Der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel lehnt Talkshow-Auftritte mit radikalen AfD-Parteimitgliedern ab. "Wer, wie viele führende AfD-Mitglieder, die freiheitlich demokratische Grundordnung missachtet, dem verhelfe ich nicht zu einem Millionen-Publikum", sagte Gabriel der "Rheinischen Post".

Zu möglichen künftigen Entscheidungen sagte er: "Das kommt auf die Person an. Wenn das einer ist, der die Todesstrafe wieder einführen will, um Leute wie mich an die Wand zu stellen, dann werde ich mich mit dem sicherlich nicht in eine Talkshow setzen. Solche Irren gibt es bei der AfD ja zuhauf."

Malu Dreyer hatte Debatte ausgelöst

Zuletzt hatte die Weigerung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) eine heftige Debatte ausgelöst. Weil sie nicht an Talkshows mit der AfD teilnehmen will, hatte der Südwestrundfunk (SWR) nur die Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien zur "Elefantenrunde" drei Tage vor der Landtagswahl am 13. März eingeladen. Daraufhin sagte CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner ab - die Runde steht damit vor dem Aus. 

tis/DPA
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