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Sitzordnung im Bundestag steht fest - diese Partei muss neben der AfD sitzen

Der neue Bundestag ist noch nicht zusammengekommen, da gibt es schon Streit um die Sitzordnung. Keine Fraktion will neben der AfD sitzen. Doch nun hat man sich geeinigt. Zumindest für die erste Sitzung.

Die im neuen Bundestag vertretenen Fraktionen haben sich vorläufig auf die im Plenum verständigt. Diese sei einvernehmlich beschlossen worden, sagte Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin Britta Haßelmann heute nach einer Sitzung des sogenannten Vor-Ältestenrats in Berlin. Bislang noch unklar ist dagegen offensichtlich die Anzahl der Bundestagsvizepräsidenten sowie die Raumverteilung unter den Fraktionen.

Bei der Sitzordnung, die vorerst nur für die konstituierende Sitzung am 24. Oktober festgelegt wurde, soll nun den Angaben Haßelmanns zufolge die vom Präsidium aus gesehen ganz rechts sitzen, daneben die FDP und dann weiter nach links gehend CDU/CSU, Grüne, SPD und Linkspartei. Die FDP hatte zunächst einen Platz in der Mitte des Plenums gefordert, akzeptierte nun aber demnach die genannte Aufteilung.

Die endgültige Sitzordnung steht noch nicht fest

Über die dauerhafte Sitzordnung wird nach der konstituierenden Sitzung entschieden. Dort soll voraussichtlich der bisherige Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zum neuen Bundestagspräsidenten gewählt werden. Er würde Norbert Lammert (CDU) ablösen, der nicht mehr für den kandidiert hatte.

Klar ist, dass darüber hinaus jeder Fraktion ein Vizepräsidentenposten zusteht. Dabei könnte es aus Sicht der Grünen auch bleiben, sagte . Aus Union und SPD gibt es aber Wünsche nach jeweils einem weiteren Stellvertreter.

Die Stimmung im Vor-Ältestenrat: "sachlich"

Über die Aufteilung der Fraktionssäle und weiterer Räumlichkeiten wird laut Haßelmann auf Arbeitsebene weiter beraten. Sie machte deutlich, dass sie einen Saal für jede Fraktion auf der Fraktionsebene des Reichstagsgebäudes für angemessen und auch möglich hält, da dort insgesamt acht Säle für künftig sechs Fraktionen vorhanden seien. Die Stimmung im Vor-Ältestenrat beschrieb Haßelmann als "sachliche Arbeitsatmosphäre".

tyr/AFP

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