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Einer gegen alle: Guido Westerwelle legt im Hartz-IV-Streit nach. Arbeitnehmer seien mehr und mehr die "Deppen der Nation", sagte der FDP-Chef. Nötig sein ein völliger Neuanfang fü den deutschen Sozialstaat. Und schon wieder fiel das böse Wort von der Dekadenz.
Verschwendung öffentlicher Gelder ist den meisten Bürgern hierzulande ein Gräuel. Dafür halten sie Milliardenausgaben für die Rentenkasse und zur Absicherung von Arbeitslosigkeit für richtig.
Der neue Bundespräsident Joachim Gauck räumt mit ein paar Vorurteilen gegenüber seiner Person auf: In seinem ersten Interview sprach er nun über Occupy, den Sozialstaat und zu hohe Erwartungen.
In Berlin legt der neue Bundespräsident heute seinen Amtseid ab. Mit Spannung wird Joachim Gaucks erste politische Grundsatzrede als Staatsoberhaupt erwartet.
Der neue Bundespräsident Joachim Gauck hat sein Amt angetreten. Mit seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt fuhr er zum Schloss Bellevue, wo ihn Horst Seehofer und Christian Wulff empfingen.
Ein Sozial- und Rechtsstaat auf Basis der Scharia, ein moderater Islam - so soll nach Vorstellung des Nationalen Übergangsrat das neue Libyen aussehen. Ratssprecher Dschalil musste bei seiner ersten öffentlichen Rede in Tripolis aber auch dazu aufrufen, das Recht nicht selbst in die Hand zu nehmen.
Keine Spur von Einsicht: Unbeirrt hält Guido Westerwelle an seinem Kurs gegen die Auswüchse des Sozialstaates fest. In einem Interview kriegt nun auch der "linke Zeitgeist" sein Fett weg. Der FDP-Chef glaubt sich dabei mit der Mehrheit der Deutschen einig - doch die ersten warnen inzwischen schon vor möglichen Folgen für die deutsche Außenpolitik.
Berlin ist vereist, jeden Tag brechen sich Menschen die Knochen, aber Hartz-IV-Empfänger sollen keinen Eispickel in die Hand nehmen. Das System ist absurd. Sagt Hans-Ulrich Jörges.
132 Euro? 350 Euro? Die Höhe des Hartz-IV-Satzes ist nicht das eigentliche Problem. Es liegt ganz woanders: Das Problem im deutschen Sozialwesen ist das Chaos im System. Niemand weiß, was der andere macht - und Familien wie den Thiels geht es von Jahr zu Jahr schlechter.
Die Deutschen sehen sich als Verlierer der Globalisierung - und das ausgerechnet im Land des Exportweltmeisters. Sie wünschen sich einen starken Staat und eine bessere soziale Absicherung.
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