Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Einer gegen alle: Guido Westerwelle legt im Hartz-IV-Streit nach. Arbeitnehmer seien mehr und mehr die "Deppen der Nation", sagte der FDP-Chef. Nötig sein ein völliger Neuanfang fü den deutschen Sozialstaat. Und schon wieder fiel das böse Wort von der Dekadenz.
Ein Sozial- und Rechtsstaat auf Basis der Scharia, ein moderater Islam - so soll nach Vorstellung des Nationalen Übergangsrat das neue Libyen aussehen. Ratssprecher Dschalil musste bei seiner ersten öffentlichen Rede in Tripolis aber auch dazu aufrufen, das Recht nicht selbst in die Hand zu nehmen.
Keine Spur von Einsicht: Unbeirrt hält Guido Westerwelle an seinem Kurs gegen die Auswüchse des Sozialstaates fest. In einem Interview kriegt nun auch der "linke Zeitgeist" sein Fett weg. Der FDP-Chef glaubt sich dabei mit der Mehrheit der Deutschen einig - doch die ersten warnen inzwischen schon vor möglichen Folgen für die deutsche Außenpolitik.
Berlin ist vereist, jeden Tag brechen sich Menschen die Knochen, aber Hartz-IV-Empfänger sollen keinen Eispickel in die Hand nehmen. Das System ist absurd. Sagt Hans-Ulrich Jörges.
132 Euro? 350 Euro? Die Höhe des Hartz-IV-Satzes ist nicht das eigentliche Problem. Es liegt ganz woanders: Das Problem im deutschen Sozialwesen ist das Chaos im System. Niemand weiß, was der andere macht - und Familien wie den Thiels geht es von Jahr zu Jahr schlechter.
Die Deutschen sehen sich als Verlierer der Globalisierung - und das ausgerechnet im Land des Exportweltmeisters. Sie wünschen sich einen starken Staat und eine bessere soziale Absicherung.
Er ist ein frommer Christ, und mit biblischem Zorn teufelt Friedhelm Hengsbach gegen den Abriss des Sozialstaats. Schöne Worte wie "Freiheit" und "Eigenverantwortung" verschleiern "den Verfassungsbruch". Den Wirtschaftsethiker erzürnt, wie das Land erkaltet: "Wir sind auf dem Weg in eine Wolfsgesellschaft".
An diesem Wochenende protestieren Hunderttausende gegen Sozialabbau und Reformen. Aber protestieren sie gegen das Richtige? Nichts ist ungerechter als unser aufgeblähter Abgabenstaat, der fast allen nimmt und oft den Falschen gibt.
Die SPD wird bald in die Diskussion über ihr neues Grundsatzprgramm einsteigen. Parteichef Matthias Platzeck hat nun bereits erste Grundzüge skizziert. Aus dem allgegenwärtigen "Vater Staat" soll nun der "Partner Staat" werden.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Armut FDP-Chef Florian Friedhelm Hengsbach Globalisierung Hans-Jürgen Papier Hartz Hartz-IV-Debatte Libyen Schröder Tripolis Westerwelle Wirtschaftsminister Wolfgang Clement
Andrea Nahles Angela Merkel Edmund Stoiber Frank-Walter Steinmeier Franz Müntefering Friedrich Merz Gerhard Schröder Guido Westerwelle Helmut Kohl Horst Köhler Horst Seehofer Kurt Beck Matthias Platzeck Michael Sommer Olaf Scholz Oskar Lafontaine Oskar Lafontaine Peer Steinbrück Sigmar Gabriel Wolfgang Clement
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".