Schuldenabbau und Bildungsinvestitionen: Das Bündnis "Umfairteilen" fordert eine deutlich stärkere Steuerbelastung für Vermögende. Mitglieder sind Verdi, Attac und der Paritätische Wohlfahrtsverband.
Das Video im Wortlaut: Ran ans Geld der Reichen! Unterstützt von einem symbolischen Dagobert demonstriert das Bündnis „Umfairteilen“ vor dem Bundeskanzleramt in Berlin für mehr Steuergerechtigkeit und eine höhere Besteuerung von Vermögenden. Mehr...
O-Ton Christoph Bautz, Geschäftsführer Campact „Eine der reichsten Enten der Welt ist heute hier aufgetreten vor dem Bundeskanzleramt und hat nochmal gezeigt, wie viel Reichtum es in diesem Land gibt. Gerade bei den oberen 1%, die über ein Drittel der Vermögen in diesem Land besitzen.“ Zum Bündnis gehören neben Attac auch die Gewerkschaft Verdi und der Paritätische Wohlfahrtsverband. Ihre gemeinsame Forderung: eine ehrliche Debatte über die Kosten der Krise, den Sozialstaat und die, nach Ansicht des Bündnisses, ungleiche Verteilung von Reichtum in Deutschland. O-Ton Frank Bsirske, Vorsitzender Ver.di „Wir fordern die Wiedereinsetzung der Vermögenssteuer, eine nachhaltige Anhebung der Erbschaftssteuer für große Erbschaften. Und die Anhebung des Spitzensteuersatzes , die Anhebung der Besteuerung auf Unternehmensgewinn und Kapital sowie die Einführung einer Finanztransaktionssteuer.“ Das zusätzliche Geld soll in Bildung, Pflege und die Verbesserung der öffentlichen Infrastruktur investiert werden. Am 29.September will das Bündnis in einem bundesweiten Aktionstag erneut für die stärkere Besteuerung von Vermögen auf die Straße gehen. Schließen
Von den Wohlhabenden verlangt der SPD-Chef mehr "sozialen Patriotismus". Mit einer Reichensteuer will Gabriel punkten. Doch die Forderung verschafft ihm im Rennen als Kanzlerkandidat kaum Vorteile.
Umverteilung durch Steuern Obszöner Reichtum in DeutschlandAttac und Wohlfahrtsverbände fordern, die oberen Zehntausend in Deutschland stärker in die Pflicht zu nehmen, um die Eurokrise zu bewältigen. Zu Recht.
Studie Superreiche verstecken 21 Billionen in SteueroasenMit dieser Summe wäre die Bewältigung der Eurokrise ein Klacks: Mindestens 21 Billionen Dollar sollen die Superreichen dieser Welt in Steuerverstecken gebunkert haben.