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Das deutsche Staatsdefizit soll in den kommenden Jahren schrittweise zurückgehen und deutlich unter den Vorgaben des EU-Stabilitätspakts liegen.
Das Staatsdefizit Griechenlands ist höher als bisher angenommen: Das Finanzierungsdefizit des öffentlichen Haushalts erreichte im vergangenen Jahr 10,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP), wie das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte.
Die Bundesregierung erwartet im kommenden Jahr ein weiteres Absinken des Staatsdefizits in Deutschland.
Der wirtschaftliche Aufschwung lässt die Staatsfinanzen gesunden.
Die nach der Wirtschafts- und Finanzkrise aufgelegten Konjunkturmaßnahmen haben den Staatshaushalt im ersten Halbjahr tief in die roten Zahlen stürzen lassen.
Griechenland stürzt noch tiefer in die Krise. Nach der Bekanntgabe eines noch höheren Staatsdefizits reagieren die Märkte panikartig. Eine Ratingagentur stuft Griechenland ab. Das Land kann sich kaum noch selbst finanzieren und braucht wohl Hilfspakete.
Die deutschen Staatsschulden sind im vergangenen Jahr zwar auf einen neuen Rekordwert geklettert, im Vergleich zum Vorjahr war der Schuldenzuwachs aber moderat. Dank der guten Konjunktur sank die Schuldenquote.
Im vergangenen Jahr konnten Bund, Länder und Gemeinden so viele Steuern einnehmen, dass die Neuverschuldung auf 1 Prozent sank. Der Steuerboom hat jedoch bereits ein Ende gefunden.
Sechs EU-Länder liegen wegen Überschuldung flach. Politik und Märkte fürchten, dass ihr Leiden ansteckend ist - eine Übersicht über das europäische Lazarett.
Es ist beispiellos in der Eurozone: Griechenland bittet das Ausland um Geld, um seinen Bankrott zu verhindern. Auch Deutschland soll zahlen, die Kanzlerin stellt aber Bedingungen.
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