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Einen Tag nach dem offiziellen Ende des US-Kampfeinsatzes im Irak hat US-Vizepräsident Joe Biden den Beginn der als Stabilisierungseinsatz bezeichneten Mission "New Dawn" (Neue Morgendämmerung) verkündet.
Es klingt wie Wortklauberei, ist völkerrechtlich aber ein großer Unterschied: Die Bundesregierung will die Bundeswehr-Mission in Afghanistan künftig als Einsatz in einem "nichtinternationalen bewaffneten Konflikt" einstufen. Der Luftangriff auf gekaperte Tanklastzüge bei Kundus müsste dann ebenfalls neu bewertet werden.
Mehr als sieben Jahre nach dem Einmarsch in den IRAK zieht die US-ARMEE ihre letzten Kampftruppen aus dem Land ab.
Die Zahl der im Irak stationierten US-Soldaten ist unter die Marke von 50.
Kanzlerin Merkel reist nach Selsingen, ebenso der Verteidigungsminister. Öffentlich betrauern die drei in Afghanistan gefallene Soldaten. Und vertuschen gleichzeitig, warum sie sterben mussten.
Karl-Theodor zu Guttenberg hat die Bundeswehrstrategie in Afghanistan verteidigt und dabei von Krieg gesprochen. Der Einsatz, so der Verteidigungsminister, sei und bleibe gefährlich, auch künftig müsse mit Toten und Verletzten gerechnet werden.
Die Nato-Truppen in Afghanistan benutzen geheime "Todeslisten" mit den Namen von Taliban-Führern. Diese gilt es aufzuspüren, gefangen zu nehmen oder auch zu liquidieren. Dabei werden amerikanische Spezialeinheiten von deutschen Elitesoldaten des KSK unterstützt. Was die Kommandotrupps in der Gegend um die Stadt Kundus tatsächlich treiben, bleibt den Politikern in Berlin verborgen.
Er kam und verteidigte sich: Oberst Georg Klein, der die Bombennacht von Kundus angeordnet hatte. Der Ausschuss ist nicht zufrieden - auch weil ein stern-Bericht neue Fragen aufgeworfen hatte.
Die Opposition stürzt sich mit Verve in die Aufklärung des Luftangriffs in Afghanistan. Noch im Januar will sie Kanzlerin Angela Merkel vor den Ausschuss des Bundestags laden. Der Bundeswehrverband fragt sich indes: "Worüber diskutieren die eigentlich in Berlin?"
Die Opposition stürzt sich mit Verve in die Aufklärung des Luftangriffs in Afghanistan. Noch im Januar will sie Kanzlerin Angela Merkel vor den Ausschuss des Bundestags laden. Der Bundeswehrverband fragt sich indes: "Worüber diskutieren die eigentlich in Berlin?"
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