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Wo die AfD zur Volkspartei wurde

Die Landtagswahlen sind gelaufen, die Ergebnisse liegen im Detail vor - und sie sind zum Teil erstaunlich. Ein kleiner Überblick über die Kuriositäten und die Ergebnisse der Spitzenpolitiker in ihren Wahlkreisen.

Von Karoline Böhme und Lili Hövener

Wahlparty der AfD in Mainz

Schock in Deutschland, Jubel in der AfD: Die Partei setzte sich nicht nur in drei Bundesländern durch - sie holte auch 17 Direktmandate. Davon 15 in Sachsen-Anhalt.

Die AfD triumphiert, die Volksparteien verzeichnen starke Verluste, Baden-Württemberg feiert seine Grünen - soweit dürften sich die Ergebnisse schon rumgesprochen haben. Aber in den Tiefen der Tabellen verbirgt sich noch viel mehr. Zum Beispiel gibt es in Rheinland-Pfalz einen kleinen Ort namens Keppeshausen, wo die CDU ganze Arbeit geleistet hat: Sie holte 100 Prozent der Stimmen. Ein Rekord, der sogar noch die Wahlergebnisse der SED in der DDR übertrifft! Aber, nun ja, in Keppeshausen sind drei Wähler registriert. Die waren sich offenbar einig.

Ein anderes Beispiel: Die Schauderwahl in Schnaudertal. In diesem sachsen-anhaltinischen Wahlkreis wählten 39,5 Prozent der Menschen die rechtslastige AfD - auch das ein Rekord. Was in Schnaudertal so grundfalsch läuft, dass die Rechten eine derart breite Basis haben? Bekannt ist nur, dass das Schnaudertal zu einem alten Kohleabbaugebiet gehört. Da geht es tief runter, und unten ist es dunkel.

Hier sind weitere Skurrilitäten - und die Ergebnisse der Spitzenpolitiker in ihren Wahlkreisen.

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