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Über 2000 rechtsextremistische Vorfälle

Bei der Bundeswehr hat es nach einem Medienbericht in den letzten 15 Jahren über 2000 Vorfälle mit rechtsextremistischem Hintergrund gegeben. Die Zwischenfälle ereigneten sich in allen Dienstgraden.

  2012 registrierte die Bundeswehr 67 sogenannte "besondere Vorkommnisse" mit rechtsextremistischem bzw. fremdenfeindlichem Hintergrund

2012 registrierte die Bundeswehr 67 sogenannte "besondere Vorkommnisse" mit rechtsextremistischem bzw. fremdenfeindlichem Hintergrund

Bei der Bundeswehr hat es in den vergangenen 15 Jahren mehr als 2000 Vorfälle mit rechtsextremistischem oder fremdenfeindlichem Hintergrund gegeben. Das berichtet die "Bild"-Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Statistik des Bundesverteidigungsministeriums. Demnach gab es seit 1998 bei der Bundeswehr 2087 Vorfälle mit rechtsextremistischem Hintergrund. In die Zwischenfälle seien 2085 Soldaten verwickelt gewesen. Dabei handelte es sich um 1756 Mannschaftsdienstgrade, 294 Unteroffiziere und 35 Offiziere.

Im vergangenen Jahr sei die Zahl der Vorfälle erstmals seit 2009 sogar wieder leicht gestiegen. Demnach registrierte die Bundeswehr im Jahr 2012 insgesamt 67 sogenannte "besondere Vorkommnisse" mit rechtsextremistischem bzw. fremdenfeindlichem Hintergrund. Das waren vier Fälle mehr als im Jahr zuvor. Insgesamt sei die Zahl der Meldungen seit 1998 mit damals 319 Meldungen in den vergangenen Jahren aber deutlich gesunken, berichtet das Blatt.

kave/AFP/AFP

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