. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
19. Mai 2010, 09:45 Uhr

Familienministerin kontert Koch-Vorschläge

Klare Worte von Kristina Schröder: Die Familienministerin will "an der richtigen Stelle" sparen und kontert die Vorschläge ihres Parteikollegen Roland Koch. Warum Einsparungen bei der Kinderbetreuung für sie nicht in Frage kommen, sagt Schröder im neuen stern.

Schröder, Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie

"Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz wird kommen": Kristina Schröder gibt sich sicher© Sean Gallup/Getty Images

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat die Sparvorschläge des hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch kritisiert. "Natürlich müssen wir sparen - aber an der richtigen Stelle", sagte Schröder in einem Interview in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des stern. Die Ministerin will trotz Schuldenkrise die zweijährige Pflegezeit einführen, die pflegenden Angehörigen einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit und Gehaltsvorschuss einräumen soll. Im stern äußerte sich die Ministerin zuversichtlich, die Bedenken von Wirtschaftsverbänden ausräumen zu können: "Die (Unternehmen) sehen doch, dass sie mittelfristig gutes Personal nur noch bekommen, wenn die Mitarbeiter auch die Chance haben, mit Pflegfällen in ihrer Familie zu leben." Niemand werde einen Ingenieur ablehnen, so Schröder, "weil er oder sie irgendwann eventuell Pflegezeit in Anspruch nimmt".

Dezidiert wandte sich die aus Hessen stammende Ministerin gegen die Sparvorschläge ihres Parteikollegen Koch. "Was wir beim Ausbau der Kinderbetreuung kurzfristig sparen könnten, müssen wir später an Sozialtransfers doppelt und dreifach wieder ausgeben. Ganz klar: Der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz wird kommen", sagte Schröder im stern.

Eine dem Magazin vorliegende Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Familienministeriums ergab, dass mehr als die Hälfte aller Berufstätigen damit rechnet, sich in den kommenden fünf bis zehn Jahren um pflegebedürftige Angehörige kümmern zu müssen. 65 Prozent aller Berufstätigen würde die Angehörigen gerne zu Hause pflegen, fast 80 Prozent glauben aber, dass sich Pflege und Beruf nicht gut vereinbaren lassen.

Lesen Sie das gesamte Interview ...

Lesen Sie das gesamte Interview ... ... mit Kristina Schröder im neuen stern

 
 
KOMMENTARE (10 von 13)
 
tannebaum (21.05.2010, 08:08 Uhr)
koch hat sich bewiesen...
seine erste amtszeit war geprägt von vielen tollen sachen. schuldenabbau, gesestzeszeitbegrenzung auf 5 jahre (dann wurde geschaut, ob dieses gesetz greift oder sinnlos war) und bekämpfung der schwarzarbeit (da sind dann erwischte hartzer schon mal mit schaufel und brechstange auf die beamten vom zoll losgegangen, weil die erwischt wurden bei der doppelkassierung) und des sozialmißbrauchs.
auch an den unis wurde endlich was gemacht. studiengebühren sind ja nicht nur kohleabdrcüken, sondern geben studenten die chance der mitbestimmung in die hand. das sehen viel so, nur die 28semenster-habenichtse und diegefühltewigbenachteiligten nicht.

an einigen inis wurden die etats der studentenvertretung mal an die wahlbeteiligung gekoppelt. das war lustig, denn statt der 250.000 euro gab es dann viel weniger. wahlbeteiligung bei unseren studenten (der späteren berufselite) 8-29%. toll wie politisch die schon für ihre eigenen vertreter eintreten, oder?!

bei uns gab es in der asta einen vorsitz aus linken ewigstudenten, mit stellvertretern für homofragen und dergleichen. hätte man die alle abgeschafft, wäre es keinem aufgefallen. aber die lebten seit vielen jahren gut von dem geld, auch wenn sie sonst nichts bewegten... dafür wurde dann später bekannt, wie sehr die gelder veruntreuten, sich selbst bedienten und anderen kredite nebst zinsen gaben!

schon da habe ich alle illusionen verloren, dass es idealisten gibt. alle machen sich die taschen voll, die einen mit können, die anderen über posten und wiederum andere lassen sich durchfüttern und jammern...
tursu (20.05.2010, 09:02 Uhr)
?????????????????
Diese Minister kannst ne Pfeife rauchen. Was habt Ihr bis jetzt gemacht außer reden reden reden? NICHTS. Und es wird auch NICHTS kommen. Ihr seit einfach Fehl am Platz. Eure Arbeit ist genau so als würde am einen blinden Menschen sagen jetzt fährst Du Formel eins.
tannebaum (20.05.2010, 08:11 Uhr)
@n8g8
super! brav gemeckert! und gemiensam sind wir stark? auch toll! und wie und gegen wen?

in meetings verlange ich immer eins: wer meckert, der darf es tun. voraussetzung: er kann es besser und hat eine lösung für das problem...

denn wenn alle nur über alles meckern, es aber weder besser können und auch nicht wissen, was wirklich als bessere alternative wirken könnte, sollen sie bitte das maul halten. denn ihr gelaber ist sicher gut für ihren frustabbau (dafür aber bitte urschreie im wald), aber hilft ansonsten keinen weiter. es kostet gar nur zeit, den labereien zuzuhören.

also bitte vorschläge...
n8g8 (19.05.2010, 23:05 Uhr)
Familien-Soap mit rosa BLUBB zum Absaufen
Diese Super-Nanny mit Schnellhochzeit sollte mal ganz still sein. Schließlich hebt sie und ihre Parteikollegen brav das grazil manikürte Fingerchen, wenn durch von ihr abgesegnete Banksterputsche die Demokratie in diesem Lande auf Kosten der kommenden Generationen ausgehebelt wird.
Diese bleiche Tante soll besser ins Solarium gehen, dort gehört sie hin. Nicht auf nen Posten, wo man Verantwortung trägt.
Naja, sie ist ja nicht die einzige politische Fehlbesetzung mit pubertärem Akne-Gesicht.
Mitbürger, gebt diesen Lügnern und Lobbyisten keine Chance mehr! Lasst Euch nicht länger für dumm verkaufen, Euch Angst einjagen und Euch generationenweise gegeneinander ausspielen!!!
Nur gemeinsam sind wir stark!
Dann sind wir sogar STÄRKER!!!
tannebaum (19.05.2010, 21:55 Uhr)
@jsmooth
richtig, aber eine egoistische gesellschaft will das nicht. kinder machen arbeit. und wer will das schon? und verzicht. den will ja keiner.

dann lieber wieder spzialismus mit kollektiven töpfchengehen... und natürlich soll der staat das alles bezahlen.
jsmooth (19.05.2010, 21:01 Uhr)
@auwei
Tja, da sowieso alles mit allem zusammenhängt, muss man entsprechend auch in anderen Bereichen darauf hin arbeiten.
Es ist nunmal so, das besonders Kleinkinder, die keine Bezugsperson haben, die sie liebt (und entsprechend liebevoll behandelt), ich sags mal krass, emotional verendet. Und eine Betreuerin, ob sie nun 20 oder auch nur 5 Kinder betreut, kann diese Bezugperson nunmal nicht sein.
Wir handeln hier gegen die Natur des Menschen, und es ist daher nicht verwunderlich, warum unsere Jugend immer mehr verkommt.
paladin09 (19.05.2010, 19:46 Uhr)
Ministerpräsident Koch
hat völlig recht mit seiner Forderung das beim sparen restlos jeder Bereich zur Diskusion gestellt werden muß. Selbst Elterngeld - Kindergeld, wie sämtliche Transferleistungen bei der Arbeitslosenförderung müssen auf ihren Sinn und Kosten hin überprüft werden, wie sämtliche Subventionszahlungen ob Kohle - Schiffsbau oder anderswo. Ebenso gehören Kosten für Schulen - Bildung - Kindergärten - Freizeitstätten, einfach Alles auf den Prüfstand. Weder Elterngeld noch ein hohes Kindergeld hat die Geburtenrate steigen lassen. Subventioniert aber alleinerziehende Singlehaushalte, wie Kinderzeugung in den Unterschichten der Geringverdiener und HartzIV Empfänger. Es muß die normale Elternfamilie nach christlichen Werten wieder in den Vordergrund gestellt werden.
Mit drastischen Sparmaßnahmen müssen gesellschaftliche Strukturen aufgebrochen und gesteuert verändert werden.
tannebaum (19.05.2010, 19:29 Uhr)
@auwei
früher haben sich eltern auch eingeschränkt. heute ist das natürlich unmöglich...

wobei man ja auch sagen muss, dass papa meist gar nicht da ist. entweder haut der gleich ab oder beim ersten streit ist scheidung oder sie will ja nur den erzeuger, aber keinen vater... egal wie, die gesellschaft zahlt diese egomanen selbstverwirlichungen ja...
auwei (19.05.2010, 13:29 Uhr)
@jsmooth
Zitat: "Kinder gehören min. bis zum Kindergartenalter (4 Jahre) ebenfalls zu Hause betreut." Und wer bezahlt derweil die Lebenshaltungskosten? Papi, wenn es ihn gibt, verdient zu wenig. Mami kann nicht - sie muss ja betreuen (was nicht anders wäre, wenn Mami verdient und Papi zuhause bleibt). Also zahlt der Staat. Kindererziehung vom Staat bezahlt wie eine Erwerbstätigkeit? Gute Idee. Bin dafür. Indes: Wo kommt die Kohle her?
audio001 (19.05.2010, 12:35 Uhr)
Wie meienr Frau Schröder:
"Natürlich müssen wir sparen - aber an der richtigen Stelle"- Ich erwarte als Bürger jetzt mal ein paar Vorschläge seitens der Frau Ministerin ....
MEHR ZUM ARTIKEL
Gewalt am 1. Mai Schröder will stärker gegen Linksextremismus vorgehen

Bundesjugendministerin Kristina Schröder (CDU) will bei der Vorbeugung gegen Extremismus den Linksextremismus und den Islamismus stärker in den Fokus rücken. "Eine Demokratie darf ihren Feinden gegenüber nicht blind sein weder auf dem rechten noch auf dem linken Auge", sagte Schröder. mehr...

Ministerin Schröder zur Frauenquote der Telekom "Die doktert nur an den Symptomen rum"

Als erster DAX-Konzern will die Deutsche Telekom eine Frauenquote einführen. mehr...

Ministerin Schröder zu den Missbrauchsfällen "Nicht nur ein Thema der Kirchen"

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat davor gewarnt, die Kirchen bei der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen einseitig an den Pranger zu stellen. Sexueller Missbrauch sei nicht nur Thema der Kirchen. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe