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Kein Trend, nirgends!

Still ruht der See. Die Parteienlandschaft zeigt sich im stern-RTL-Wahltrend in dieser Woche unverändert. Besonders für SPD-Chef Gabriel ist das keine gute Nachricht.

  In Sachen Popularität kann SPD-Chef Sigmar Gabriel Kanzlerin Angela Merkel beileibe nicht das Wasser reichen

In Sachen Popularität kann SPD-Chef Sigmar Gabriel Kanzlerin Angela Merkel beileibe nicht das Wasser reichen

Auch das kommt mal vor: Im stern-RTL-Wahltrend bleiben die Werte für alle Parteien im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Die Unionsparteien CDU/CSU liegen mit 41 Prozent weiter unter ihrem Ergebnis von 41,5 Prozent, das sie bei der Bundestagswahl 2013 erzielten. Die SPD kommt nach wie vor auf 24 Prozent, Linke und Grüne auf jeweils 9 Prozent, die AfD auf 6 und die FDP auf 5 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen wie in der Vorwoche 6 Prozent. Nur der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen ist von 30 auf 28 Prozent gerutscht.

Bei der Kanzlerpräferenz – wenn also die Spitze des Kanzleramts direkt gewählt werden könnte – verschlechtert sich Angela Merkel auf hohem Niveau von 60 auf 59 Prozent. Sie liegt damit immer noch 46 Prozentpunkte vor SPD-Chef Sigmar Gabriel mit 13 Prozent. Selbst von den SPD-Anhängern würde sich nur etwas mehr als ein Drittel, nämlich 35 Prozent, für Gabriel entscheiden. Die Mehrheit der SPD-Sympathisanten wäre für Merkel (39 Prozent) oder für keine der beiden Alternativen (26 Prozent).

"Als die AfD kurz hintereinander in drei Landtage einzog, gab es wilde Spekulationen über tektonische Verschiebungen in der deutschen Parteienlandschaft", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Und was ist passiert? Noch nie seit 1994 sei das Parteiensystem so konstant und stabil wie nach der vergangenen Bundestagswahl im September 2013. Güllner weiter: "Vom damaligen Ergebnis bis jetzt summieren sich die Abweichungen der aktuellen Präferenzwerte aller Parteien gerade mal auf 4,4 Prozent – nach den fünf Bundestagswahlen davor waren es im gleichen Zeitraum noch Abweichungen zwischen 9,8 und 25,8 Prozent."

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 9. bis 13. März 2015 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

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Werner Mathes/print
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