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SPD gewinnt, Linke verliert, AfD stagniert

Im Wahltrend wenig Neues: Die SPD kann ein Prozentpünktchen gewinnen, das die Linke verliert. Interessant ist jedoch, was die Wahlforscher über Pegida zu sagen haben.

  SPD-Chef Sigmar Gabriel hat ein Tabu gebrochen und sich mit Pegida-Anhängern zum Gespräch getroffen. Für Forsa-Chef ein No-Go.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat ein Tabu gebrochen und sich mit Pegida-Anhängern zum Gespräch getroffen. Für Forsa-Chef ein No-Go.

Die SPD legt im stern-RTL-Wahltrend um einen Prozentpunkt zu und kommt nun auf 23 Prozent, die Linke rutscht im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt ab auf 9 Prozent. Für die anderen Parteien bleiben die Werte unverändert: CDU/CSU bei 42 Prozent, die Grünen bei 10, die AfD bei 6 und die FDP bei 3 Prozent. Auf die sonstigen kleinen Parteien entfallen 7 Prozent. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 29 Prozent.

Nach wie vor macht die Pegida-Bewegung Schlagzeilen, hält die Debatte an, ob auf deren Anliegen eingegangen werden sollte oder nicht. "Alle vorliegenden Daten über die AfD- und Pegida-Anhänger belegen, dass sie nicht aus der Mitte, sondern vom rechten Rand der Gesellschaft stammen", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Wer diese radikale Minderheit wichtig nehme oder gar mit ihnen rede, "wertet sie auf und stärkt sie in ihrem Wahn, das ganze Volk zu repräsentieren".

Distanzierung vom Spuk in Sachsen

Güllner weiter: "Schon die NSDAP wurde erst zur Massenpartei, als das konservative Segment der Weimarer Gesellschaft – allen voran der preußische Adel – seine Abgrenzung aufgab und Bündnisse mit der braunen Bewegung einging." Eine klare Distanzierung sei insofern die einzig richtige Reaktion auf den Spuk in Sachsen.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 19. bis 23. Januar 2015 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2505 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Weitere Umfragen ...

... lesen sie im neuen stern, der am Mittwoch ab 18 Uhr als E-Mag und am Donnerstag am Kiosk erhältlich ist.

Werner Mathes/print
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