. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
26. Januar 2011, 07:00 Uhr

Das Comebackchen der Angela Merkel

Die CDU kommt langsam aus dem Quark - im stern-RTL-Wahltrend steht sie auf einem 13-Monatshoch. Ein Grund dafür: Merkel tritt beherzter (und konservativer) auf als zuvor.

stern-RTL-Wahltrend, Wahltrend, Union, SPD, CDU, FDP, Grüne, Linke, CDU/CSU, Forsa, Güllner, Manfred, Kanzlerin, Angela, Merkel, konservativ, Hirngespinst, Grüne, Umfrage, Demoskopie

Kochlos glücklich: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU)© Tobias Schwarz/REUTERS

Die Union setzt ihren Aufwärtstrend in der Wählergunst fort. Im wöchentlichen stern-RTL-Wahltrend gewinnt sie zum dritten Mal in Folge einen Punkt hinzu und erreicht mit 37 Prozent ihren besten Wert seit Mitte Dezember 2009. Während CDU/CSU damit gut drei Punkte stärker sind als bei der letzten Bundestagswahl, kommen die Sozialdemokraten nicht vom Fleck: Sie fallen im Vergleich zur Vorwoche um 1 Punkt auf 23 Prozent und damit exakt auf ihr Ergebnis bei der letzten Wahl. Die Werte der übrigen Parteien änderten sich nicht: Die FDP müsste mit 4 Prozent weiter um den Wiedereinzug ins Parlament bangen, die Grünen halten sich bei 20 Prozent, die Linke stagniert bei 9 Prozent. Für "sonstige Parteien" wollen 7 Prozent der Wähler stimmen.

Trotz der FDP-Schwäche kommt das Regierungslager damit zusammen auf 41 Prozent. Es liegt damit nur noch 2 Punkte hinter SPD und Grünen (gemeinsam 43 Prozent). Vor drei Monaten hatte Rot-Grün im stern-RTL-Wahltrend noch einen Vorsprung von 12 Punkten und damit eine absolute Mehrheit erreicht.

Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem stern, der Auftrieb für die Union sei vor allem Kanzlerin Angela Merkel zuzuschreiben. Die CDU-Chefin schaffe es erstmals, ihrer Partei eine Identität zu geben. Etwa mit ihrer Rede auf dem Karlsruher Parteitag im November, als sie das konservative Profil ihrer Partei schärfte und klare Grenzen zu den Grünen zog. Auch der Rückzug konservativer Hardliner wie des Hessen Roland Koch wirke sich positiv aus. Ohne die Störfeuer vom rechten Unionsrand biete die Partei ein geschlossenes Bild, was vom Wähler honoriert werde.

Die FDP bleibt nach Güllners Worten dagegen ein Schwachpunkt der Regierung. Auf die Frage, welche Koalition ihrer Ansicht nach am besten für Deutschland sei, würden jetzt nur noch 16 Prozent Union und FDP nennen. Im August 2009, kurz vor der letzten Wahl, hatten noch 31 Prozent Schwarz-Gelb den Vorzug gegeben. Der Forsa-Chef zum stern: "Hier schlägt sich eindeutig der Unmut über die FDP nieder. Sogar nur noch ein Drittel der Unionswähler betrachtet jetzt Schwarz-Gelb als ideale Konstellation." Derzeit bevorzugten 21 Prozent aller Bürger eine Große Koalition. Dafür seien sogar 41 Prozent der Unionsanhänger. Ebenfalls 21 Prozent der Deutschen seien für Rot-Grün, vor allem Anhänger von SPD und Grünen.

Lesen Sie mehr ...

Lesen Sie mehr ... ... im neuen stern.

 
 
MEHR ZUM ARTIKEL
Gabriel macht Linken-Mitgliedern ein Angebot Kommt ruhig alle zur SPD!

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat den Mitgliedern der Linkspartei ein Angebot gemacht: Nach den Kommunismus-Äußerungen von Linken-Chefin Gesine Lötzsch könnten sie gerne zur SPD wechseln. mehr...

Schwarz-Gelbe Regierung Die Koalition des Kleinkriegs

2011 ist ein Superwahljahr, das auch über die Karrieren von Merkel und Westerwelle entscheidet. Es wäre Zeit für kraftvolle gemeinsame Auftritte - doch FDP und CDU/CSU gönnen sich nichts. mehr...

Die Kanzlerin im stern-Interview Merkel verteidigt Westerwelle

Die Bundeskanzlerin glaubt nicht, dass sie sich bald einen neuen Vize suchen muss. Und an die Wiedereinführung der D-Mark glaubt sie erst recht nicht. Ein stern-Interview mit Angela Merkel. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe