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17. März 2010, 07:08 Uhr

FDP trotzt Westerwelle

FDP-Parteichef Guido Westerwelle kann machen, was er will - zumindest verlieren die Liberalen nicht weitere Prozentpunkte im stern-RTL-Wahltrend. Auch bei der SPD rührt sich nichts.

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Mr. 8-Prozent: FDP-Chef Guido Westerwelle© Markus Schreiber/AP

Die Debatte um die Amtsführung von Außenminister Guido Westerwelle, FDP, hat wenig Auswirkungen auf die Zustimmung der Deutschen zu den politischen Parteien. Im stern-RTL-Wahltrend kommt die FDP wie in der Vorwoche auf acht Prozent. Sie liegt damit aber weiter deutlich unter ihrem Ergebnis bei der Bundestagswahl vor knapp einem halben Jahr. Damals holte sie 14,6 Prozent. Die Union gewinnt einen Punkt und steigt auf 34 Prozent. Die Opposition kann von der Westerwelle-Diskussion nicht profitieren: Die SPD stagniert bei 23 Prozent. Die Linke fällt um einen Punkt auf elf Prozent. Die Grünen erreichen zum vierten Mal in Folge 16 Prozent. Für "sonstige Parteien" würden 8 Prozent der Deutschen stimmen.

Mit zusammen 50 Prozent haben die drei Oppositionsparteien einen Vorsprung von acht Punkten vor dem Regierungslager (zusammen 42 Prozent).

Forsa-Chef: Wähler gewöhnen sich SPD langsam ab

Dass die SPD auch unter ihrer neuen Führung und trotz der großen Unzufriedenheit mit der schwarz-gelben Bundesregierung nicht über das Ergebnis bei der jüngsten Bundestagswahl hinauskommt, erklärte Forsa-Chef Manfred Güllner gegenüber dem stern damit, dass sich die zehn Millionen ehemaligen SPD-Wähler allmählich daran gewöhnten, dass sie auch ohne die SPD, ihre alte politische Heimat, leben können. Güllner: "Die Partei benötigt jetzt einen langen Atem, um das verlorene Vertrauen zurückzugewinnen. SPD-Chef Gabriel darf sich nicht an kurzfristigen Zielen orientieren. Er muss ein Aufbauprogramm entwickeln, das über die Wahlen hinausweist."

Auch persönlich braucht Gabriel Geduld. Gefragt, wen sie direkt zum Kanzler wählen würden, stimmten in der stern-Umfrage nur 21 Prozent der Befragten für den SPD-Chef, aber 57 Prozent für Amtsinhaberin Angela Merkel, CDU.

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Lesen Sie mehr... ...in der neuen Ausgabe des stern

 
 
KOMMENTARE (10 von 16)
 
Administrator (17.03.2010, 16:48 Uhr)
@sebale1
Wie wir heute morgen schon geschrieben haben: Sie können der Meinung anderer User - und zwar egal wem - gern widersprechen. Aber sachlich. Ihre verwendeten Ausdrücke wie "Parasit" oder "dümmster Fan der FDP" ließen diese Sachlichkeit vermissen und wurden gemäß unserer Regeln gelöscht.

Im Übrigen ist es immer eine Frage des Tons, ob wir Kommentare stehen lassen. Platte Beleidigungen zeugen meist nicht von inhaltsschweren und überzeugenden Argumenten. Sie - und alle anderen Leser können Ihre Meinung gern äußern, aber Sie werden sich damit abfinden müssen, dass wir keine private Website sind, auf der jeder machen kann, was er will, sondern dass es Regeln gibt, an die jeder einzelne sich hier halten muss. Sie erwarten, Ihre Meinung frei äußern zu können, wir erwarten im Gegenzug, dass dies unseren und den Regeln des Anstands entsprechend passiert.

In diesem Sinne: Freundliche Grüße,

Ihre stern.de-Admins
Tempelhofer (17.03.2010, 16:34 Uhr)
@ sebale1
Zur Zeit sitze ich am Flughafen.
sebale1 (17.03.2010, 13:05 Uhr)
Zensur
mein Kommentar zum "inhaltsschweren" des hier regelmässig FDP verherrlichenden Bloggers (der vermutlich in der FDP Zentrale sitzt)wurde vonn derm Stern zensiert - angeblich "unsachlich, platte Beleidigungen" .

Typisch - das passiert immer dann, wenn die vom Stern protegierten kritisiert werden (falls der STERN überhauprt die Möglichkeit eröffnet, die FDP Artikel zu "kommentieren" - das ist bei kritischen Themen (Westerwelles Auslandsreisen, seine käuflichkeit, Pinkwarts Farblosigkeit, etc.9

Der Stern würde sich mal besser kritisch mit Verfassungsbrechern, Korrupten "Beamten" und Politikern, die das Volk betrügen , u.a. so echauffgieren,
statt berechtigte kritische Kommentare zu zensieren, wenn sie nicht in die denke der Eigentümer und Marionetten in der redaktion passen.

Zensur wegen platter , beleidigender Kritik ?

wahrscheinlich !

Henri Nannen würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen würde, was aus dem STERN geworden ist ...

auwei (17.03.2010, 11:37 Uhr)
@TT2007
Bei aller gebotenen Skepsis: Bei der letzten BTW lag forsa weitgehend richtig mit ihren Umfragen - soooo abwegig ist das alles nicht.
TT2007 (17.03.2010, 11:11 Uhr)
Informationsmüll
1. Wie hoch ist die Unsicherheit solcher Umfragen insbesondere bei kleinen Parteien?

2. Woher bezieht Herr Güllner wieder einmal sein Wissen um Motive der (Ex-)SPD-Wähler? Kleine abendliche Umfrage im Bekanntenkreis beim Rotwein?

Bei diesem Artikel handelt es sich m.E. schlicht um Informationsmüll.
DasBertl (17.03.2010, 09:33 Uhr)
Ganz einfache Erklärung...
den restlichen 8% ist es wurscht, was Westerwelle macht. Das sind die letzten komplett Gewissenlosen. Welcher Ruf ist ganz egal, hauptsache man hat einen...
Nursery (17.03.2010, 09:12 Uhr)
Stimmungsmache
Um das im Dornröschenschlaf liegende Volk gelegentlich über die Bettkante zu stoßen muß Festerwille Rabiat sein.
nightmare_online (17.03.2010, 08:48 Uhr)
Nachhang
Wähler wenden sich üblicherweise nicht innerhalb von ein paar Wochen von einer Partei ab. Die FDP ist schliesslich erst wenige Monate an der Regierung. Insofern ist die Überschrift wahrscheinlich nicht vollständig. "FDP trotzt NOCH Westerwelle" wäre korrekt. Denn selbstverständlich wird auf längere Sicht die Zustimmung zur FDP der Zustimmung zu Westerwelle folgen. Insofern: Gemach. Die 8% sind eine Zwischenstation. Bei einer derartigen Frequenz von Dilettantismus, Klientelpolitik und Rechtspopulismus ist ein weiteres Absacken nur eine Frage der Zeit.
lowbas (17.03.2010, 08:25 Uhr)
Die 8%
für die FDP sind für mich keine Überrraschung. Das ist der Anteil der Stimmen, welcher die FDP schon immer hatte. Das sind alles Stamm- bzw. Traditionswähler, und die spiegeln die reale Größe der FDP innerhalb unserer Parteienlandschaft wieder. Bemerkenswert ist, dass die jüngeren Parteien wie Grüne u. die Linke mehr Stimmen auf sich ziehen können.
Administrator (17.03.2010, 08:23 Uhr)
@sebale1
Ihr Beitrag wurde gelöscht - Sie können anderen Lesern gern widersprechen aber mit sachlichen Argumenten und nicht mit plattenBeleidigungen.
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