. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
16. Dezember 2009, 11:32 Uhr

SPD sackt erneut unter 20 Prozent

Entspannt sich die Situation der SPD irgendwann noch mal? Im aktuellen stern-RTL-Wahltrend liegen die Genossen wieder bei 19 Prozent. Aber auch die FDP verliert - weil ihre Wähler enttäuscht sind.

stern, RTL, Wahltrend, Forsa, Manfred, Güllner, FDP, Grüne, CDU, CSU, SPD, Sigmar, Gabriel

(Noch) fehlende Bindekraft: SPD-Chef Sigmar Gabriel© Markus Schreiber/AP

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ist die SPD in der Wählergunst unter die 20-Prozent-Marke gefallen. Im stern-RTL-Wahltrend sackte sie im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt ab und landete damit wieder bei ihrem historischen Tief von 19 Prozent. Auch die FDP büßte einen Punkt ein: Derzeit würden nur noch 11 Prozent der Wähler der Partei ihre Stimme geben, sie hat damit seit der Bundestagswahl Ende September rund dreieinhalb Prozentpunkte verloren. Von der Schwäche der Liberalen profitiert die Union: Sie kletterte um einen Punkt und erreichte erneut ihr Jahreshoch von 37 Prozent. Die Grünen liegen stabil bei 13 Prozent, die Linke kommt wie in der Woche zuvor auf 12 Prozent. Für "sonstige Parteien" würden sich 8 Prozent der Wähler entscheiden (+1).

Einen Grund für die Schwäche der SPD sieht Forsa-Chef Manfred Güllner in der - noch - fehlenden Bindekraft des neuen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel. Bei der Frage, wen die Deutschen direkt zum Kanzler wählen würden, entschieden sich nur 18 Prozent für Gabriel, 61 Prozent würden für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stimmen. Sie erzielt damit trotz des Fehlstarts von Schwarz-Gelb höhere Werte als vor der Bundestagswahl. Dagegen seien viele FDP-Wähler von ihrer Partei enttäuscht. Güllner zum stern: "Sie hatten sich beispielsweise mehr Entbürokratisierung erhofft und erkennen nun die Handschrift ihrer Partei nicht wieder."

 
 
KOMMENTARE (10 von 49)
 
Tempelhofer (17.12.2009, 16:09 Uhr)
@ knilch_59
"Wenn die kollektive Verdummung schon so weit gediehen ist, wird es höchste Zeit, die Demokratie abzuschaffen. Einfach wegen erwiesener Dummheit der Mehrheit."

Was für ein überheblicher und arroganter Standpunkt. Aber im "Demokratie-Abschaffen" habt Ihr Linken ja Erfahrung.
rockyciano (17.12.2009, 00:41 Uhr)
Deutschland
und die Demokratie befinden sich im Abwärtstrend - dass sollte uns mehr Sorgen bereiten.
SethusCalvisius (16.12.2009, 22:51 Uhr)
Nochmal
Ich habe ja schon mehrfach nachgefragt, warum der Stern immer nur die FORSA-Ergebnisse veröffentlciht, die meistens im krassen Gegensatz zu den Ergebnissen aller (!!) anderen Meinungsforschungsinstitute stehen. Leider steht die Antwort immer noch aus.

So gibt es hier schon wieder unzählige Kommentare, die das Absacken der SPD diskutieren, dass es, wie oben beschrieben gar nicht gibt. Errechnet man den Durchschnitt aller Umfragen (inkl. FORSA) liegt die SPD derzeit leciht über dem Ergebnis der Bundestagswahl. Also worüber reden wir eigentlich?
Dass die SPD gleichwohl noch lange nicht aus der Krise herausgefunden hat, steht auf einem anderen Blatt. Dabei ist es nicht allein die Agenda, sondern vor allem auch die 4 JAhre Groko, in der die SPD alles vermieden hat, was wie eine eigene Meinung ausgesehen hätte. Wenn man 4 Jahre nur alles abnickt, kann man kaum wenige Wochen später Fundamentalopposition machen.
Prato61 (16.12.2009, 17:18 Uhr)
O Herr, lass Hirn regnen
Kein Wunder, dass dieses Land zusehends nicht mehr regierbar wird.
Bei diesem STimmvieh............
knilch_59 (16.12.2009, 16:08 Uhr)
Wie bitter muss eigentlich Medizin schmecken,
damit die Leute auch glauben, dass sie hilft? Das Absacken der SPD ist ja nachvollziehbar, aber wie, zur Hölle, schafft es die Chaos-Durch-Unfug-Truppe, hieraus einen Zuwachs zu erzielen. Wenn die kollektive Verdummung schon so weit gediehen ist, wird es höchste Zeit, die Demokratie abzuschaffen. Einfach wegen erwiesener Dummheit der Mehrheit.
tannebaum (16.12.2009, 15:37 Uhr)
die spd unter 20%
nun, in bayern will sie ja neuwahlen. wenn die stattfinden, dann ist das projekt 18% erreicht.
tannebaum (16.12.2009, 15:36 Uhr)
@bitte-sachlich
der anteil der linkswähler ist passend zur anzahl der hartzIV-empfänger. das hat der spiegel mal in einer analyse aufgezeigt.

es sind altverbohrte kommunisten, gefrustete hartzer und einige jungwähler mit linksradikalen ansichten, die von diesem land enttäuscht sind (wobei sie ihr eigenes scheitern dem staat anhängen, statt mit sich selbstkritisch umzugehen).

die anzahl der besserverdiener, akademiker, selbständigen und anderen schafft es nicht auf 1% der stimmen der linkspartei.

es ist also die vertretung der gefrusteten im osten und der sehr linken gewerkschaftsfreunde im westen.

ein typisches beispiel für einen sogenannten wessi ist klaus ernst. spd-mann und gewerkschaft. als er denn selbst ein desatröses spd-wahlergebnis mitträgt in bw, da wird er von listenplatz verdrängt. erst da entdeckt er seine "linke kampfeslust" und schickte per mail den aufruf zur einer "Initiative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit". und ernete um die 2200zustimmer! wow, welch ergebnis...

dann warf er sich selbst der wasg an den hals, dann denlinken und sitzt nun mit in deren fraktion.

er ist der vertreter des ewigen neiders, besserwissers, aber nichtskönners. und da sitzt er nun schön versorgt durch steuergelders pensionen und lässt bei talkshows die unwissenheit so richtig raushängen...
Bitte-sachlich (16.12.2009, 14:33 Uhr)
@vegefranz
Seit der Wende trommeln Menschen wie Du solche Sprüche. Die SED-PDS-Linkspartei wurde seitdem prozentual immer größer. Merkst Du nicht, dass Du auf dem Holzweg kriechst?

Und noch was. Die NPD ist eine rechte Partei und steht mit Ihren Ansichten dem rechten Rand von CDU/CSU nahe.

Und Hitler wurde damals keineswegs von den Kommunisten oder Sozialdemokraten an die Macht gehebelt, sondern von konservativen reichen Geldgebern. Brüning und Co. waren damals das, was heute die Union ist.
vegefranz (16.12.2009, 13:28 Uhr)
NPD und LinkeexSEDexPDS verhindern

NPD und LinkeexSEDexPDS verhindern

dazu ist eine handlungsfähige SPD erforderlich.

Die demokraten sollten da an einem Strang ziehen.

An einem erstarken der Rechts- und linksradikalen Feinde der demokratie kann niemand ein Interesse haben.

Die Radikalen haben zusammen schon jetzt Wählerstimmen im Umfang von 15-18 %
gokahe (16.12.2009, 13:21 Uhr)
Nachvollziehbar,
begründet in Steuerpolitik und Guttenberg. Schwarzgelb weiter ungebremst im freien Fall. CDU/CSU 34%, SPD 23%, GR 13%, FDP 12%, Linke 12%, Sonstige 6% (Emnid v. 16.12.2009). Macht 48 zu 46 gegen Schwarzgelb.
Da wär doch mal ein Güllner Kommentar fällig oder? Ist wohl doch ein starkes Beziehungsgeflecht Stern, RTL (übersetzt Bertelsmann als Ersteller und Verteidiger der Agenda....)
gruß gokahe
MEHR ZUM ARTIKEL
Niebel-Nachfolge Lindner ist neuer FDP-Generalsekretär

Seit Dirk Niebel zum Bundesminister aufgestiegen ist, war der Posten des Generalsekretärs der FDP vakant. Nun hat Parteichef Guido Westerwelle Niebels Nachfolger präsentiert. Es ist der erst 30 Jahre alte Christian Lindner. mehr...

FDP-Spendenskandal Ein Sonderangebot der Justiz

Es bleibt dabei: Die FDP muss eine Geldstrafe von insgesamt 4,3 Millionen Euro zahlen - und will dagegen weiter juristisch vorgehen. Das ist frech. Denn bei diesem Strafmaß hat die Justiz bereits ein Auge zugedrückt. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe