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16. Dezember 2009, 11:32 Uhr

SPD sackt erneut unter 20 Prozent

Entspannt sich die Situation der SPD irgendwann noch mal? Im aktuellen stern-RTL-Wahltrend liegen die Genossen wieder bei 19 Prozent. Aber auch die FDP verliert - weil ihre Wähler enttäuscht sind.

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(Noch) fehlende Bindekraft: SPD-Chef Sigmar Gabriel© Markus Schreiber/AP

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr ist die SPD in der Wählergunst unter die 20-Prozent-Marke gefallen. Im stern-RTL-Wahltrend sackte sie im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt ab und landete damit wieder bei ihrem historischen Tief von 19 Prozent. Auch die FDP büßte einen Punkt ein: Derzeit würden nur noch 11 Prozent der Wähler der Partei ihre Stimme geben, sie hat damit seit der Bundestagswahl Ende September rund dreieinhalb Prozentpunkte verloren. Von der Schwäche der Liberalen profitiert die Union: Sie kletterte um einen Punkt und erreichte erneut ihr Jahreshoch von 37 Prozent. Die Grünen liegen stabil bei 13 Prozent, die Linke kommt wie in der Woche zuvor auf 12 Prozent. Für "sonstige Parteien" würden sich 8 Prozent der Wähler entscheiden (+1).

Einen Grund für die Schwäche der SPD sieht Forsa-Chef Manfred Güllner in der - noch - fehlenden Bindekraft des neuen SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel. Bei der Frage, wen die Deutschen direkt zum Kanzler wählen würden, entschieden sich nur 18 Prozent für Gabriel, 61 Prozent würden für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) stimmen. Sie erzielt damit trotz des Fehlstarts von Schwarz-Gelb höhere Werte als vor der Bundestagswahl. Dagegen seien viele FDP-Wähler von ihrer Partei enttäuscht. Güllner zum stern: "Sie hatten sich beispielsweise mehr Entbürokratisierung erhofft und erkennen nun die Handschrift ihrer Partei nicht wieder."

 
 
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