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5. Januar 2010, 16:43 Uhr

Union und FDP knapp vorn

Trotz der täglichen Zankerei können Union und FDP ihren Vorsprung vor dem linken Lager halten - wenn auch nur knapp, wie der stern-RTL-Wahltrend zeigt.

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Noch im Plus: Kanzlerin Angela Merkel und Außenminister Guido Westerwelle© Patrick Pleul/DPA

Union und FDP starten in der Gunst der Wähler mit einem knappen Vorsprung ins neue Jahr. Im stern-RTL-Wahltrend kommt die Union wie in der Woche zuvor auf 35 Prozent, die FDP stagniert bei 12 Prozent. Die SPD verharrt bei 22 Prozent. Die Grünen verbesserten sich um einen Punkt auf 13 Prozent, die Linke fiel um einen Punkt auf 11 Prozent. Für "sonstige Parteien" würden 7 Prozent der Wähler stimmen. Schwarz-Gelb liegt mit gemeinsam 47 Prozent damit wie in der Vorwoche nur einen Punkt vor Rot-Rot-Grün mit zusammen 46 Prozent.

Die Wirtschaftsaussichten beurteilen die Deutschen weiter pessimistisch. 43 Prozent sagten in einer Umfrage von stern und RTL, die Lage werde sich verschlechtern. Nur 27 Prozent rechneten damit, dass es bergauf gehen werde. An eine unveränderte Situation glauben 28 Prozent.

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KOMMENTARE (9 von 9)
 
Kippi (06.01.2010, 21:03 Uhr)
Wählerstimmen
Ach, würd´ die Mauer uns noch trennen, Wir würden Merkel gar nicht kennen. Den
Soli würde es nicht geben. Wir hätten dann mehr Geld zum Leben. Merkel säß in
Deutschlands Osten und würde niemand Stimmen kosten ++++
nightmare_online (06.01.2010, 12:06 Uhr)
@tannebaum
ROTFL, zeigen sie mal wo ich hier gejammert habe. Oder leiden sie unter Halluzinationen?
Mir scheint Sie haben ein Problem mit der schlichten Tatsache, das das FDP-Personal eine Ansammlung von Dilettanten ist.
Der Aussenminister, der vor wenigen Monaten noch die Reduzierung der Staatsekretäre von 2 auf 1 pro Ministerium forderte, und sich nun konsequenterweise 3 zugelegt hat.
Der Entwicklungshilfeminister, der vor Monaten die Abschaffung eben dieses Ministeriums forderte.
Die Innenministerin, die erst gegen sich selbst klagt und anschliessend das SWIFT-Abkommen mittrug, von dem sie noch im Wahlkampf behauptet hatte, das es bei einer Regierungsbeteiligung der FDP nicht Realität wurde.
Der Wirtschaftsminister, der ausser Qualitäten auf Weinproben nichts vorzuweisen hat.

Was die Parteibrille angeht, ich bin Nichtwähler. Und zwar aus Überzeugung.
SethusCalvisius (06.01.2010, 11:51 Uhr)
@Tempelhofer
Wenn Sie Recht hätten, könnte der Stern das aber ganz einfach haben. Von den 6 großen Meinungsforschungsinstituten sehen nur noch 2, nämlich Stern-Haus-und-Hof-Meinungsmacher FORSA und Allensbach eine aktuelle Mehrheit für Schwarz-Gelb.
Warum der Stern als angebliches SPD-Blatt nun seit Jahren ausschließlich die FORSA-Zahlen veröffentlicht, die die SPD immer um ein paar Prozentpnkte schlechter sieht als die anderen Institute, habe ich nie verstanden und es passt auch nicht zu Ihrer Argumentation.
gokahe (06.01.2010, 11:02 Uhr)
Ja wer nicht nachdenkt,
der ist überrascht. Für mich stellt sich das einfacher da. Dem Herrn Güllner (als bekennender Schröderjünger) fehlt für eine bessere Bewertung der Opposition einfach die rückhaltlose agendabekennende (am besten noch etwas verschärft - siehe http://www.welt.de/wirtschaft/article5730959/Alle-Bezieher-von-Hartz-IV-sollen-dafuer-arbeiten.html) SPD-Führung. Er gehört nun mal wenn auch nur als Handlanger (sicherlich gut bezahlt) zum Netzwerk Guttenberg für Merkel (Friede, Liz, Hubert, Stefan mit Monika und ein paar mehr als Geldgeber, Jörges, Joffe, Weimer als abhängige Meinungsmacher), er treibt es aber auch besonders auffälig. Siehe auch (http://www.stern.de/politik/deutschland/stern-politiker-ranking-westerwelle-verliert-vertrauen-1533553.html). Schön auch die Prozentspielerei, heute einer mehr für Grün, einer weniger für Links und morgen umgekehrt - die Balance muß gehalten werden. Heute gibt es ja auch noch andere Umfragewerte auf (http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm).
Es bleibt spannend und interessant wenn es auch leider Tempelhofer etwas überfordert.
gruß gokahe
tannebaum (06.01.2010, 10:29 Uhr)
ich bin überrascht...
das diese nicht arbeitende regierung, welche sich im schuldenaufbau und kleingezänk auszeichnet, auch noch solche werte bekommt, ist für mich unbegreiflich...

es schockiert mich geradezu, dass wir dann also eine opposition haben, die noch dümmer, fauler und unfähiger ist.

und das bringt mich leider zum schluss, dass es keine politiker mehr gibt, die menschen ansprechen, mitreissen oder begeistern können.

der parteiapparat ähnelt immer mehr der ehemaligen einheitspartei der ddr, die bestehend aus willenlosen karrieretypen (kreissaal, hörsaal, plenatsaal) und meinungslosen jasagern besteht. scheinbar ist man mit der selbstverwaltung und dem ausweichen parteiinterner intrigen genug beschäftigt.

für den politischen gegner bleiben dann nur noch leere worthülsen.

tannebaum (06.01.2010, 10:23 Uhr)
@nightmare_online
ach, tragen sie etwa keine parteibrille?

ihr gejammer, was sie alles nicht bekommen haben und was sie anderen nicht gönnen, ist auch schwer zu ertragen.

schon mal daran gedacht, dass es an ihnen liegen kann und nicht and er gesellschaft, staat oder tempelhofer?

ihre angriffe wachsen sich zu einer manie aus.
nightmare_online (06.01.2010, 09:43 Uhr)
@Hamskibamski
Die Parteibrille ermöglicht diese "spezielle" Sichtweise von Tempelhofer.
Hamskibamski (06.01.2010, 09:13 Uhr)
@ Tempelhofer / Mal eine Frage
Warum kämpfen Sie so intensiv gegen die Berichterstatter des Sterns und werden dabei persönlich ? Wie wäre es mal mit einer sachlich fundierten Auseinandersetzung mit den jeweiligen Themen, anstatt nur plumpe böswillige Behauptungen von sich zu geben, die sich nur gegen dieses Medium richten . Sie scheinen ja ein sehr fleissiger Leser und Schreiber hier zu sein. Nur ich verstehe nicht, dass Sie sich so lange auf den Seiten des Sterns herumtreiben, wenn doch nach ihrer Meinung hier nur Müll steht. Zu Ihrer Person fällt mir das Lied " Maschendrahtzaun " ein, dass passt irgendwie zu Ihrer Persönlichkeit, so habe ich zumindest den Eindruck.
Tempelhofer (06.01.2010, 07:50 Uhr)
Schwarz-Gelb behauptet Position
Au Backe, das ist jetzt sicher eine Enttäuschung für die emsige Redaktion von Stern.de, die alles tut, um die Regierung nieder zu machen.

Man stelle sich vor, Schwarz-Gelb hätte jetzt 3-4 Prozent verloren, der Artikel wäre bestimmt nicht so knapp ausgefallen. Das wäre für Stern.de ein Fest gewesen, incl. digitale Bildmontagen mit herabsetzenden Fotomotiven über die Bundeskanzlerin und hämisch-krawalligen Schütz-Pamphleten.

Bei der Regierungskoalition läuft zur Zeit sicher nicht alles rund, aber der Kern der Unions- und FDP-Wähler erwartet auch keine blinde Harmonie. Die Wähler sind Politik-erfahren, und wissen, dass bei einem klassischen Regierungsbündnis andere Voraussetzungen gelten, als bei einer großen Koalition. Im Grunde wollen die Wähler auch unterhalten werden, und keine Langeweile, wie bei der großen Koalition.
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