. .
Politik in Deutschland
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
24. Februar 2010, 07:00 Uhr

Westerwelles Image-GAU

In der Sonntagsfrage holt die FDP leicht auf - aber das Image von Parteichef Westerwelle ist desaströs. Das zeigt die Zusatzfrage im stern-RTL-Wahltrend. Sie lautete: Ist Westerwelle für das Amt des Außenministers geeignet?

Westernwelle, Guido, FDP, Forsa, Manfred, Güllner, Meinungsumfrage, wöchentlich, Parteien, FDP, Sonntagsfrage

Verheerende Außenwirkung: FDP-Chef Guido Westerwelle© Herbert Knosowski/APN

Die FDP kann von der Hartz-IV-Debatte nicht profitieren, die ihr Außenminister Guido Westerwelle angestoßen hat. Im stern-RTL-Wahltrend legt sie zwar im Vergleich zur Vorwoche um 1 Prozentpunkt zu, bleibt aber mit 8 Prozent weiter im Stimmungstief. Wenig Bewegung gibt es auch bei den anderen Parteien: Die Union kommt wie in der Vorwoche auf 35 Prozent, die SPD verharrt bei 22 Prozent, die Linkspartei hält sich bei 12 Prozent. Die Grünen verlieren einen Punkt, zeigen sich mit 16 Prozent aber weiter stark. Für "sonstige Parteien" würden 7 Prozent der Wähler stimmen.

Mit gemeinsam 43 Prozent liegen Union und FDP 7 Punkte hinter SPD, Grünen und Linkspartei (zusammen 50 Prozent).

Die Schwäche der FDP spiegelt sich auch darin wider, dass Westerwelle in der Bevölkerung als Chef des Auswärtigen Amtes nicht ankommt. Die Frage, ob sie meinten, dass Westerwelle für das Amt des Außenministers geeignet sei, verneinten 60 Prozent der Bürger. Nur 25 Prozent bejahten die Frage. Für ungeeignet halten ihn mit Mehrheit die Anhänger aller Parteien. Sogar 56 Prozent der Wähler, die bei der Bundestagswahl vor fünf Monaten der FDP ihre Stimme gaben, sehen das so. Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem stern: "Westerwelle wäre gut beraten, erst sein Bild als Außenminister in Ordnung zu bringen, bevor er den Sozialpolitiker spielt." Die Umfragezahlen seien "verheerend" für den Außenminister, zumal wenn man bedenke, wie schnell seine Vorgänger Fischer oder Steinmeier von der Bevölkerung akzeptiert wurden.

Mehr über Westerwelle

Mehr über Westerwelle ... die FDP und ihre Spender lesen Sie im neuen stern

 
 
KOMMENTARE (10 von 18)
 
Blogger93 (24.02.2010, 18:59 Uhr)
Traurig, dass so viele noch auf Westerwelle hereinfallen :'-(
gesox (24.02.2010, 11:07 Uhr)
Countdown zum Rücktritt
Spätestens nach der NRW-Wahl wird es bei der FDP wohl richtig krachen. Der NRW-Vorsitzende und Westerwelle-Stellvertreter Pinkwart wird die Schuld für das zu erwartende Fiasko nicht auf sich nehmen wollen und Westerwelle die Schuld geben. Daß er gewillt ist, kräftig an Guidos Stuhl zu sägen hat er schon gezeigt.

Westerwelles populistische Ausraster nach Roland-Koch-Manier werden ihm dann nichts mehr nützen, dann geht es ans Eingemachte.
iosono (24.02.2010, 10:40 Uhr)
mehrheitswahlrecht
5 parteien im bundestag zeigen das wir eben kein volk sind sondern jeder seine spartenpartei wählt.es werden demnächst noch dazukommen-eine islampartei und eine rechtskonservative partei---natürlich links von der NPD.
mit 7 parteien wird es dann so richtig schön-wie in israel oder italien,alle 2 jahre eine neuwahlen.ist auch ne form die bürger ''mehr'' an politischen entscheidungen teinehmen zu lassen.
auch das mehrheitswahlrecht ha schwächen-siehe obamas kampf gegen den senat-aber man muss ja nicht alles 1 zu 1 übernehmen.
Administrator (24.02.2010, 10:37 Uhr)
Liebe User,
wir haben an dieser Stelle einige Kommentare gelöscht und müssen sie bitten auf Unsterstellungen und unbelegte Tatsachenbehauptungen, anstatt von Argumenten, zu verzichten.

Ihre stern.de-Admins
laketahoe (24.02.2010, 10:18 Uhr)
@Loewenherz_XL
Auch von mir danke für die Details zu Westrwelles Banken-Engagements.

Ich habe hier an anderer Stelle Ihre im Stern gepostete Liste von Westerwelles Nebentätigkeiten mit Quellenhinweis reingestellt.
daisytim (24.02.2010, 10:13 Uhr)
@knilch59
Herzlichen Glückwunsch, schon gewonnen.
Angie ist schon sehr clever, wie sie das handhabt. Lässt regelmäßig alle vermeintlich Starken in ihrem Umfeld stillschweigend in die Klinge laufen und serviert sie dann ab. UNd die merken es zum Teil noch nicht einmal. Aber schön für diese Politleichen ist doch dann die Vollversorgung der Damen und Herren, da könnte schon Neid aufkommen, denn 250 Jahre lebe ich nicht, um die gleichen Ansprüche geltend machen zu können.
auwei (24.02.2010, 09:27 Uhr)
@knilch
Wette jetzt schon gewonnen.
knilch_59 (24.02.2010, 09:06 Uhr)
Politik-Mikado:
Wer sich bewegt, wird vom Wähler abgestraft, wer sich fast nicht äußert, gewinnt an Zustimmung.
.
Wir geraten langsam an eine Grenze unserer Demokratiefähigkeit: das dumpfe Unbehagen darüber, dass alle spüren, weil es so ja nicht weitergehen kann gemischt mit der Angst, dass es einen selbst stärker erwischt als die Anderen, führt zu einer Lähmung, zum politischen Stillstand. Bewegung nur vorgetäuscht durch hektisches Lavieren, immer im Kreis.
.
An der Spitze der Erstarrung das System Merkel, das die völlig Verängstigten 35% an sich bindet, die sich in bester konservativer Manier einreden, dass ja letztlich noch immer alles gut gegangen ist. Der größte Machtblock, in einer Demokratie nicht ignorierbar. Und drum herum die Hofschranzen, die sich dieser Klientel anbiedern müssen. Westerwelle hat es mit der Faulen-Debatte versucht und ist gescheitert. Mit Außenpolitik lässt sich kein Staat mehr machen.
.
Also wird demnächst im Politik-Mikado die nächste Sau durchs Dorf getrieben - und wieder wird das System Merkel die Oberhand behalten. Wetten?
walhalla (24.02.2010, 08:44 Uhr)
Wer nichts tut,
macht auch nix verkehrt.
Als Aussenminister hat W. die üblichen Antrittsbesuche gemacht.Hätte jeder hier machen können, ohne englisch, ehrlich.
Die einzige aussenpolitische Herausforderung wurde mit einem üblen Trick beendet. Frau Steinbach würde heute auch aus der Hölle vertrieben, wegen manischem Geltungsbedürfnis.
Was bleibt, ein Vizekanzler zum nichtvorzeigen, fehlendes Verständnis für das Ganze.
Herr Westerwelle wird uns zwangsläufig erhalten bleiben, der Kampf um die 5% Hürde wird ihn nimmer ruhen lassen.
Hier wird es noch eine Menge schmutzige Kampagnen geben, wer sind die nächsten Übeltäter?
Pepe (24.02.2010, 08:30 Uhr)
Außenminister?????
wer glauben sollte, dass man schon den Höhepunkt der Peinlichkeiten dieses "Außenministers" und der selbsternannten "Freiheitsstatue Deutschlands" gesehen hat, wird mit großer Sicherheit bald das Gegenteil feststellen müssen. In seinem Wahn, die FDP-Klientel unter allen Umständen mit Geschenken zu bedienen, wird er nicht davor zurückschrecken, dieses Land vollständig finanziell und in seinem sozialen Zusammenhalt zu ruinieren.
Ganz abgesehen davon, dass diese Witzfigur im Ausland sicher nur Kopfschütteln darüber hervorrufen kann, dass man nicht in der Lage war, für das Amt des Außenministersa eine qualifizierte, seriöse Persönlichkeit zu finden, was übrigens auch eine Menge über die Kanzlerin aussagt.
MEHR ZUM ARTIKEL
Hartz-IV-Debatte Holland ist Westerwelle-Land

Ursula von der Leyen im Paradies der Arbeitsmarktreformer: den Niederlanden. Da wird all das umgesetzt, was sich FDP-Chef Guido Westerwelle wünscht. Das gefällt der Arbeitsministerin. Aber sie sagt es so nicht. mehr...

Guido Westerwelles Entschuldigungsbrief "Ja, ich habe Angst"

Mitfühlender Liberalismus? Nix da. Guido Westerwelle drischt wie ein Berserker auf Hartz-IV-Empfänger ein. Aber er meint es nicht so. stern.de legt dem FDP-Vorsitzenden eine Entschuldigung in den Mund. mehr...

 
Leser werben Leser

Jetzt den stern empfehlen und attraktive Prämie sichern!

 
 
 
 
 
stern - jetzt im Handel
stern (23/2012)
Rettet die Liebe