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19. September 2007, 07:20 Uhr

13 Prozent könnten Rechte wählen

Jeder achte Deutsche kann sich vorstellen, eine rechte Partei zu wählen. Zwei Prozent geben in einer stern-Umfrage sogar an, Stammwähler von NPD oder DVU zu sein. Besonders anfällig für die rechten Stimmenfänger sind junge Leute mit schlechter Schulbildung

Nach einer Analyse des Forsa-Institutes für den stern sind zwei Prozent der Deutschen Stammwähler von NPD oder DVU. Vier Prozent können sich die Wahl einer solchen Partei vorstellen. Zusätzlich zu diesem engeren Wählerpotenzial der Rechtsradikalen kommen sieben Prozent, die sich eine derartige Wahl "vielleicht vorstellen" können - das ergibt zusammen 13 Prozent.

Die Unterschiede zwischen West und Ost sind nur marginal. In den neuen Ländern liegt das engere Potenzial bei sieben, in den alten bei sechs Prozent. Das weitere Potenzial umfasst im Osten 14 Prozent, im Westen zwölf Prozent - eine Differenz von lediglich zwei Prozentpunkten.

Bundesweit können sich der Analyse zufolge 14 Prozent der Männer vorstellen, ihr Kreuz bei den Rechtsradikalen zu machen. Bei den Frauen sind es zehn Prozent. Je geringer die Schulbildung, desto anfälliger sind die Deutschen für Stimmenfänger von rechtsaußen: Bei den 18- bis 29-Jährigen mit einfacher Schulbildung sind es 29 Prozent, in der gleichen Altersgruppe mit Abitur oder Studium nur noch sechs Prozent. Die Älteren stehen den radikalen Rechten eher skeptisch gegenüber: Selbst bei den über 60-Jährigen mit niedriger Bildung würden maximal acht, bei den Gebildeten bis zu vier Prozent rechtsextrem wählen.

 
 
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