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Deutsche wollen christliche Flüchtlinge nicht bevorzugen

Der bayerische Innenminister möchte orthodoxe Flüchtlinge aus Syrien bevorzugen. Doch Religion sollte kein Kriterium für die Aufnahme von Flüchtlingen sein, findet die Mehrheit der Deutschen.

  Flüchtlinge aus Syrien bei ihrer Ankunft im Grenzdurchgangslager Friedland. Ein Auswahlverfahren nach der Religionszugehörigkeit gibt es bislang noch nicht

Flüchtlinge aus Syrien bei ihrer Ankunft im Grenzdurchgangslager Friedland. Ein Auswahlverfahren nach der Religionszugehörigkeit gibt es bislang noch nicht

Die Religionszugehörigkeit von Bürgerkriegsflüchtlingen aus Syrien darf kein Kriterium für ihre Aufnahme in Deutschland sein, meinen nach einer Forsa-Umfrage für den stern 77 Prozent der Bundesbürger. Dass orthodoxe Christen bevorzugt aufgenommen werden sollten, wie es etwa Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordert, finden nur 18 Prozent richtig – darunter vor allem Anhänger der AfD (36 Prozent). Für eine Einreisegenehmigung unabhängig von der Konfession plädieren 78 Prozent der befragten Katholiken und 70 Prozent der Protestanten.

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 12. und 13. Juni 2014 im Auftrag des Magazins stern 1003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

Diese und weitere Umfragen ...

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Werner Mathes
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