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4. November 2009, 17:14 Uhr
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FDP sackt ab

Rückschlag für die FDP: Laut stern-RTL-Wahltrend ist bereits in ihrer ersten Regierungswoche die Zustimmung der Wähler für die Liberalen deutlich gesunken. Auch die neue Ministerriege wird kritisch beäugt.

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Dem neuen Wirtschaftsminister Rainer Brüderle, FDP, fehlt noch das, was Finanzminister Wolfgang Schäuble, CDU, schon hat: das Zutrauen des Wahlvolks© Michael Gottschalk/DDP

Beim stern-RTL-Wahltrend erreicht die FDP nach einem Minus von 3 Prozentpunkten nur noch 12 Prozent und damit ihren schlechtesten Wert in diesem Jahr. Sie liegt nun bei der Sonntagsfrage exakt gleichauf mit Linken und Grünen, deren Werte sich gegenüber der Vorwoche nicht verändert haben. Jeweils einen Prozentpunkt zulegen konnten die Union (36 Prozent) und die SPD (21 Prozent).

Schlechte Werte erhalten auch die Minister der FDP. In einer weiteren Forsa-Umfrage wollte der stern von den Deutschen wissen, wie viel Zutrauen sie zu den neuen Ressortchefs haben. Besonders schlecht schneidet der liberale Wirtschaftsminister Rainer Brüderle ab. Lediglich 29 Prozent der Befragten glauben, der FDP-Mann könne dazu beitragen, dass die Wirtschaft wieder anzieht. 48 Prozent glauben das nicht. Selbst von den FDP-Anhängern haben nur 35 Prozent Zutrauen. 57 Prozent der Liberalen glauben dagegen nicht, dass Brüderle für den Aufschwung sorgen kann.

Dass der neue FDP-Gesundheitsminister Philipp Rösler dazu beitragen kann, dass die Gesundheitsversorgung in Deutschland bezahlbar bleibt, glauben immerhin 36 Prozent (nein: 47 Prozent). In der eigenen Anhängerschaft halten sich Zuversicht (46 Prozent) und Skepsis (48 Prozent) nahezu die Waage.

Dem neuen Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble von der CDU trauen 41 Prozent der Befragten zu, dass er das Steuersystem gerechter machen wird. Mit 50 Prozent ist allerdings auch der Anteil der Nein-Sager hier höher.

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KOMMENTARE (10 von 52)
 
Administrator (04.11.2009, 17:13 Uhr)
Liebe User,
vielen Dank für Ihre Kommentare. Wir schließen die Debatte an dieser Stelle.

Herzliche Grüße,

Ihre stern.de-Admins
raptor-xl (04.11.2009, 17:05 Uhr)
@knilch_59
es geht mir nicht darum, ob einer sich wohlstand durch andere erst sichert. das kommt vor, denn wenn einer etwas hat, was viele wollen oder brauchen. bei hoher nachfrage gehts dem von alleine gut...
es geht darum, dass es normal ist, dass einer mehr hat als andere. denn einige können halt mehr und ziehen daraus auch kapital.
das aber heisst ja nicht, dass die anderen alle arm sein müssen. ich selbst erarbeite mir mein geld doch auch und wenn ich rechtsbeistand benötige, dann ist es mir doch egal, ob der anwalt eventuell mehr verdient...

das problem liegt doch darin, dass wir viele haben, die, wenn sie einen rechtsanwalt aufsuchen, erst vom sozialamt einen beratungsschein brauchen. und diese menschen sind meist ohne schulabschluss oder weitere bildung. und die ursachen dafür leigen nicht allein beim staat, denn der hat den besuch einer schule nie verwehrt, oder?!

wenn diese leute kein geld verdienen, so liegt das doch nicht an der wirtschaft. wenn einer keinen schulabschluss hat, die sprache in wort & schrift nicht beherrscht oder sonst wie auffällig ist, kann doch der wirtschaft keinen vorwurf machen, weil die ihn nicht einstellt. die entscheidungen dazu sind vorher gefallen. und zu 90% in den familien selbst!!! wenn da keiner will, kann auch die schule nur hilflos zuschauen.
Robbespierre (04.11.2009, 16:11 Uhr)
@raptor
Sie lügen mal wieder wie gedruckt. Es waren gerade die Grünen, die sich in den Achtzigern vehement für eine massive schulische Förderung von Gastarbeiterkindern einsetzten. Es waren CDU und FDP die dies als Geldverschwendung abtaten. Die ausländischen Schüler der Achtziger sind die wenig integrierten Eltern von heute. Seit einigen Jahren gibt es hingegen guten Förderunterricht, der den heute drei-zehnjährigen einen besseren Start in die Gesellschaft ermöglicht. Und nein, die Hochschulen standen aus diesen Gründen eben mehrheitlich NICHT den Immigrantenkindern offen.

Um mit einem weiteren Ihrer ignoranten Märchen aufzuräumen: Ihre Marktwirtschaft reguliert sich nicht von selbst. Das haben die Amerikaner schon in den Dreissigern erkannt und mit Anti-Trust Gesetzen reagiert. Die freie Marktwirtschaft führt lediglich zu Konzentrationsprozessen, selbstzerstörerischen Monopolen, periodischen Krisen und zu weltweiter Konkurrenz der Arbeitsmärkte mit bekanntem Ergebnis: Hohe Arbeitslosigkeit in den Industriestaaten, weil die Produktion in Billiglohnländer verlagert wird.

Es ist eine Frechheit, wie sie hier permanent Arbeitslose als asozial disqualifizieren. Bei der Menge Ihrer Postings scheinen Sie jedenfalls nicht besonders viel zu arbeiten. Entweder reicher Snob oder bezahlter Stimmungsmacher...
Benkku (04.11.2009, 16:10 Uhr)
@raptor-xl
"... ich tendiere zu b., denn dieser satte staat, über den alle meckern und dabei jeder ausnimmt, hat diese wohlstandsrevolutionäre erst geschaffen..."
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Rechnen Sie die Krawallmacher bei der Bundesliga hinzu, sämtliche Amokläufer, Motorradyankees, die Kampfgruppen, die Gewalt in den Kiezen, die Verwahrlosung schlechthin, dann kommen Sie der Sache Schattenseite eines seelenlosen, nach rein marktpolitischen Maximen verkommenen Systems noch viel näher.
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"...würde der markt sich selbst regulieren und dabei die versorgen müssen, die daran beteiligt wären, hätten wir kaum probleme...."
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Das klingt nach der von den FDP-Anwälten verkündeten ökonomischen Perpetuum-Mobile-Ideologie. Leider muß ich Ihnen sagen, daß es nichts schädlicheres für eine funktionierende Gesellschaft gibt, als menschenverachtende Ideologien (Folgen s. oben).
knilch_59 (04.11.2009, 15:51 Uhr)
@raptor-xl, warum immer der gleiche Mist?
Eins der Fundamente einer liberalen Marktordnung ist die Möglichkeit ?aus dem Markt ausscheiden? zu müssen. Wer nur einen Funken Humanität in sich hat, kann also keine durchweg liberale Weltordnung wünschen: etwas sozial muss immer dabei sein.
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Denken Sie bitte auch immer daran, dass sich der Wohlstand vieler Menschen auch ausdrücklich auf den Armen gründet: Lehrer, Ärzte, Vermieter, ? viele davon sind auch Profiteure unseres Sozialstaates, generieren sie doch, obwohl sie sich um ?aus dem Markt Ausgeschiedene? kümmern, ihre marktüblichen Einnahmen. Würden heute alle Sozialhilfeempfänger outgesourct, würde in der Mittelschicht erheblicher Vermögensverlust einsetzen, wenn 6 Millionen Wohnungen leer stehen, die Arztpraxen nicht mehr aufgesucht würden usw. Beispielsweise mit der Aufgabe des sozialen Wohnungsbaus haben wir ein System geschaffen, in dem via Wohngeld Multi-Steuermilliarden in die Mittel- und Oberschicht transferiert werden, andere Beispiele auf Anfrage! Gerade die Partei der Mittelständler lebt von den Menschen, die krank sind, Rechtsbeistand benötigen usw, will sich das aber nicht eingestehen.
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In Sachen Integration können sich beide Seiten Fehler vorwerfen. Wollten wir denn wirklich integrieren? Haben wir den Gastarbeitern oder Aussiedlern die Hand gereicht und sie bei uns eingeführt? Sicher nicht: wir haben denen Geld gegeben uns gesagt ?nun macht mal!? Integration ist das sicherlich nicht. Na ja, und dann haben die eben gemacht ... mit Vorwürfen kommen wir heute nicht weiter, sondern es müssen Lösungen gesucht werden!
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Einigermaßen gesichert ist, dass derzeit auf 6 Arbeit Suchende eine offene Stelle kommt. Selbst wenn man die Faulenzer und Schmarotzer aussieben würde, wären wir immer noch meilenweit von Vollbeschäftigung entfernt, von den Lohn- und Arbeitsbedingungen eines großen Teils dieser offenen Stellen ganz zu schweigen. Wenn jemand in Klein-Kleckersdorf sich beklagt, dass er für die angebotenen 24.000 Euro keinen 24-jährigen Ingenieur mit 3 Fremdsprachen bekommt, dann ist das trotzdem eine offene Stelle in der Statistik.
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Nach den Umfragen haben anscheinend eine Reihe von Menschen gemerkt, dass die FDP auch diesmal, wie schon in ihrer unrühmlichen Vergangenheit, nicht den Hauch einer Lösung im Gepäck hatte, als sie in den Wahlkampf zog. Nur Dampfplauderei, keinerlei Substanz. Wie schon a.a.O. gesagt, tut es mir leid, dass auch sie darauf reingefallen sind. Aber seien sie doch jetzt so ehrlich zu sich selbst, diesen Fehler zuzugeben und wachen Sie endlich auf. DIE FDP IST UND BLEIBT MEHR PROBLEM ALS LÖSUNG!
raptor-xl (04.11.2009, 15:11 Uhr)
@Benkku
würde der markt sich selbst regulieren und dabei die versorgen müssen, die daran beteiligt wären, hätten wir kaum probleme.
fakt ist aber, dass der markt auch alle die mit versorgen muss, die gar nichts dazu tun.
sicher gibt es arbeitsuchende die leider nichts finden. aber ebenso viele suchen erst gar nicht. das gejammer ist derart auf hohem niveau, dass es fast unerträglich ist. denn bei einem wollen eins nicht vergessen: in keinem anderen land (betonung liegt auf KEINEM) der erde gibt es für nichtarbeit so viel geld!!!!! wer also von den meckerern auswandert, aber keinen schulabschluss, berufsabschluss oder sonst was vorzeigen kann, dem geht es da draussen viel schlechter als hier!!!!

und das argument der billigen arbeitskräfte kann ich so nicht ganz teilen. ja, sie wurden als billige gastarbeiter geholt. gleichzeitig lebten wir aber nicht in einer rassentrennung, sondern der weg zur schule, zum deutschlernen, der berufsausbildung und unis standen diesen leuten ebendso frei. vielleicht nicht in ersten generation, aber sicher danach.
sicher hätten wir von uns mehr tun müssen und hätten auf das erlernen der sprache und kindergartenbesuch vorher bestehen müssen. aber bitte, wer hat so etwas vor 30 oder gar 20 jahren auch nur halblaut sagen dürfen? auch nur mit dem hauch einer solchen äußerung wären sie ein obernazi gewesen. "wie kann man so etwas sagen, nachdem wir uns solche schuld im krieg aufgeladen haben???" das stammt von meinem lehrer... das war die totschlagkeule in meiner jugend. andersdenken unmöglich. dicke westmark, zwei autos, teurer urlaub, aber kein selbstbewusstsein!
auf der anderen seite muss gefragt werden, warum viele von denen von sich aus aber auch nichts unternommen haben, damit sie "dabei" sein können? die bildung der kinder, vor allem der mädchen und frauen, ist bis heute beschnitten.

und parallel haben wir es sogar bei den eigenen landsleuten zugelassen, dass sich eine überzahlte soziale hängematte über viele spannte. war es in den 70ern einem sehr unangenehm, wenn er arbeitslos war, so war es in den 90ern normal und heute ist das sogar die entrittskarte für talkshows. auch da ist mächtig was schiefgelaufen.

und daran haben firmen sicher keine schuld. sondern die familien- und gesellschaftspolitik.

unser sozialnetz war aufgebaut worden, damit leute, die eine schwere krisenzeit erleben, diese überstehen. dazu gehörte der verlust des jobs, des ehepartners, etc... es sollte für eine gewisse frist leute stützen, bis sie wieder auf die beine kamen. deswegen hiess das auch im volksmund stütze und nicht dauerabo.

raptor-xl (04.11.2009, 14:57 Uhr)
@esopherah
sie sind eher linksradikal, aber sicher nicht demokratisch. danke für ihr wahres gesicht. brennende autos haben wir in berlin ja schon zuhauf. sogenannte autonome, die selbst nicht arbeiten, aber anderen neidisch gegenüberstehen, die mit arbeit geld gemacht haben.
zeit für solchen blödsinn haben diese leute natürlich nur, weil für wohung, wärme und nahrung eben von denen gesorgt wird, die sie dann des nachts auf den strassen bekämpfen.
a. ist das ideologischer klassenkampf oder
b. einfach nur brunstdumm?

ich tendiere zu b., denn dieser satte staat, über den alle meckern und dabei jeder ausnimmt, hat diese wohlstandsrevolutionäre erst geschaffen...

wenn ich mir ihren unsinn durchlese, dann denkt man, wir leben in nigeria. nix ist mit revolution. fette möchtegernanarchisten, die zudem versorgt werden, meinen sie müssten in den krieg ziehen... hätten mal die hauptschule absolvieren sollen. wäre uns besser mit gedient.
gokahe (04.11.2009, 13:10 Uhr)
Und jetzt bitte die Kommentare zum Artikel überarbeiten
Die Umfragewerte EMNID (Forsa) -CDU/CSU 33%(36), SPD 22%(21), GR 13%(12), FDP 14%(12), LINKE 13%(13), Sonstige 5%(7) lassen jetzt folgendes erkennen.............., also nichts wie ran und überarbeiten. Ich (auch mal als Kaffeesatzleser) würde sagen der Herr Güllner sagt oder will sagen: Mädchen, Jungs, Frausen und Männer von der FDP ihr müßt mehr Ducrchsetzungsvermögen zeigen dann gibt es auch bei Forsa wieder freundlichere Umfragewerte, natürlich auch für die Frontfrauen und Frontmänner.
es grüßt gokahe
x-cube (04.11.2009, 13:01 Uhr)
@ Benkku
Ich stimme Ihnen ebenfalls zu.
OttoB (04.11.2009, 12:55 Uhr)
@dalamar
Es ist traurig das sich viele Wähler erst kurz vor der Wahl Gedanken machen, dann hören sie nur Parolen,wie"Arbeit muss sich lohnen" ohne zu begreifen das damit der Apotheker und nicht der Arbeiter gemeint war.
Oder mehr Netto vom Brutto, auch da waren Kürzungen der sogenannten Lohnnebenkosten gemeint und vor der Wahl sagt keiner das das die Sozialversicherungen sind wie Rente, Krankenkasse und Arbeitslosenversicherung.
Das bedeutet Kürzungen der Leistungen oder stärkere Beiträge für Arbeitnehmer.
Wir haben heute tolle Möglichkeiten uns zu informieren was jede Partei macht und in welche Richtung das zielt.
Wer 3 Tage vor der Wahl sagt ich weiß noch nicht was ich wähle ist die beste Beute für Wahlbetrüger.
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