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Lindner läuft Rösler den Rang ab

Vor dem FDP-Parteitag sind die Umfragewerte nicht gut für den Liberalen-Chef Philipp Rösler. Lindner, Brüderle und Kubicki - sind beliebter. Nur einer schneidet schlechter als Rösler ab.

  Sie gehörten mal zum Boygroup-Trio der FDP, doch ihre Chancen auf eine Zukunft bei den Liberalen könnten unterschiedlicher nicht sein: Philipp Rösler (vorn) und Christian Lindner

Sie gehörten mal zum Boygroup-Trio der FDP, doch ihre Chancen auf eine Zukunft bei den Liberalen könnten unterschiedlicher nicht sein: Philipp Rösler (vorn) und Christian Lindner

Kurz vor dem vorgezogenen FDP-Parteitag am kommenden Wochenende in Berlin ist FDP-Chef Philipp Rösler in der Bevölkerung weiter schlecht angesehen. Der 40-Jährige stellt sich am Sonnabend den 662 Delegierten zur Wiederwahl. Nach einer stern-Umfrage trauen ihm nur 23 Prozent der Bürger und auch der befragten FDP-Wähler zu, dass er bei der nächsten Bundestagswahl für möglichst viele liberale Wählerstimmen sorgen kann. Im Vergleich zu anderen Spitzenpolitikern der FDP landet er damit auf dem vorletzten Platz.

Nur einer rangiert hinter Rösler

Deutlich besser als Rösler steht Ex-Generalsekretär Christian Lindner da, der Landeschef in Nordrhein-Westfalen. Ein Drittel der Bürger (33 Prozent) glaubt, dass er bei der nächsten Wahl der Partei ein gutes Ergebnis bescheren könnte. Bei den befragten FDP-Wählern sehen das sogar 55 Prozent so. Linder kandidiert in Berlin für den stellvertretenden Parteivorsitz.

Ebenfalls 33 Prozent der Bürger und 40 Prozent der FDP-Anhänger meinen, Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sei eine gute Stimmenfängerin. Außenminister Guido Westerwelle kommt auf 30 Prozent bei allen Bürgern und 23 Prozent bei den FDP-Wählern. Mit 29 Prozent bei allen Bürgern und 46 Prozent bei den FDP-Wählern liegt der schleswig-holsteinische Landeschef Wolfgang Kubicki auf dem vierten Platz vor FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle. Dem liberalen Spitzenkandidaten trauen 28 Prozent der Deutschen und 34 Prozent der FDP-Wähler ein gutes FDP-Ergebnis zu.

30 Prozent wollen FDP im Bundestag

Am Ende der Liste rangiert Dirk Niebel. Den Entwicklungshilfeminister halten lediglich 12 Prozent der Bürger und 19 Prozent der FDP-Wähler für geeignet, für die FDP bei der nächsten Bundestagswahl viele Stimmen zu holen.

Generell ist das Potenzial der FDP hoch: 30 Prozent der Deutschen fänden es laut der stern-Umfrage gut, wenn die FDP nach der Bundestagswahl wieder im Bundestag vertreten wäre. Nach dem stern-RTL-Wahltrend wollen aber nur 4 Prozent die derzeitige FDP wählen.

mw

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