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26. Mai 2010, 10:45 Uhr

Sparen bei der Bildung? Deutsche sagen Nein

Das Geld ist knapp, Deutschland muss sparen. Doch dass hierfür nicht die Kleinsten herhalten dürfen, darüber sind sich die Deutschen sehr einig. Hände weg von der Kinderbetreuung und der Bildung - so das Ergebnis einer stern-Umfrage.

Sparen, Bildung, stern-Umfrage

Das Recht auf angemessene Bildung soll in Deutschland erhalten bleiben, finden die Bundesbürger© Johannes Simon/DDP

Auch angesichts knapper Kassen bei den öffentlichen Haushalten lehnt die überwältigende Mehrheit der Deutschen Kürzungen in den Bereichen Bildung und Kinderbetreuung ab. In einer Umfrage für den stern sprachen sich 87 Prozent der Bürger dagegen aus. Die Ablehnung geht quer durch alle Altersgruppen. So waren auch 85 Prozent der über 60-Jährigen der Meinung, dass diese Bereiche von Sparmaßnahmen ausgenommen werden sollten.

Zuletzt hatte der scheidende hessische Ministerpräsident Roland Koch mit seiner Forderung für Schlagzeilen gesorgt, dass beim Sparen auch Bildung und Kleinkinderbetreuung nicht ausgenommen werden dürften. Für die Umfrage wurden 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger am 19. und 20. Mai 2010 befragt.

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Lesen Sie mehr ... ... über den Sparzwang der EU-Staaten im neuen stern

 
 
KOMMENTARE (10 von 41)
 
tannebaum (28.05.2010, 09:08 Uhr)
@rockyciano
sie müssen sich mit tatsachen vertraut machen und nicht immer alles abschmettern.

englische unis haben einen besseren, höheren und vor allem fundierteren ausstoss an abgängern. von den eliteschmieden ganz zu schweigen, da können wir mit nichts mithalten...

und die wenigern guten die wir haben, werden meist privat gefördert oder gar geführt.
rockyciano (27.05.2010, 14:03 Uhr)
Ein sehr interessanter
Artikel im Spiegel: Die Abiturnote ist eine Krücke.
rockyciano (26.05.2010, 23:07 Uhr)
@tannebaum
Das ist ein Denkfehler und Sie bedienen Klischees.Was nutzt mir ein Anzug -jedoch hohl im Kopf - bestes Beispiel Berlin.
hibbl (26.05.2010, 21:40 Uhr)
@popobawa
Papier ist geduldig. Man musste vor etwa 10 Jahren keine einzige (!!) Pädagogikvorlesung besuchen und das war auch gut so. Studienordnung, genau. Solang kein Schein verlangt war, ging niemand hin. Aber Hauptsache wasgeschrieben, gell!
tannebaum (26.05.2010, 19:53 Uhr)
in den 80ern...
...auf dem campus der hamburger uni. kaschmirfraktion im bereich jura und bwl und dann ging die andere tür auf uns heraus kamen: rastalocken, plo-tücher, rote haare und alternative ohne ende. alles ganz gesellschaftsunangepasste, die nicht uniformiert sein wollte - aber es durch ihre klamotten eigentich selbst waren.
und ein anderer block mit sehr trutschigen, langweiligen gestalten, die weder mode noch trends kannten, sondern einfach nur bieder waren. beide gruppen gehörten einer gruppe an: lehramt.

natürlich sind nicht alle so, aber wer mal auf einer uni war, der weiss wovon ich rede... die fallen immer auf. gleiche gruppenshema. damals lass mal über alles reden, rilke lesen und rotwein.

wie die heute aussehen, weiss ich nicht. aber viel besser ists wohl nicht geworden...

wer sich mal in england die schulen anschaut. schuluniform, lehrer mit anzug, respekt und disziplin... da kann man manchmal ganz schön neidisch werden.
auwei (26.05.2010, 17:58 Uhr)
@FrodoBeutlin
Das ist soweit normal und der menschlichen Natur geschuldet. Dabei kann es so einfach sein: Erst sichtbare Gerechtigkeit (sprich: nachvollziehbar gerechte Lastenverteilung) kann die Basis für Solidarität schaffen. "Die Reichen" können als alleinige Zahlmeister genausowenig die Lösung sein wie es das allenthalben laustarke Gejammer ebendieser Klientel ist, man dürfe die "Leistungsträger" nicht belangen, denn ihr Wohlstand sei in jeder Situation sakrosankt. Breite Schultern tragen mehr als schmale - aber tragen müssen alle - das gilt für gesellschaftliche/soziale wie auch für Berufsgruppen. Ist doch gar nicht schwer...
der2groeste (26.05.2010, 17:51 Uhr)
deutscher steuerbund
Sparen ist gar nicht so schwer. Der Deutsche Steuerbund hat genug Beispiele von Verschwendeten Geldern in mehreren 100 Milliarden. Man brauchte dort nur nachzufolgen. Aber leider lässt sich keine Regierung darauf ein . warum wohl?? Dann kann man nichts mehr so gut verschleiern.
rockyciano (26.05.2010, 17:46 Uhr)
@popowbawa
Wenn ich hier so den Verlauf nachvollziehe,kann ich nur sagen - Gott sei dank,haben wir noch Studenten,deren Horizont nicht so eingeschränkt ist,wie Ihrer.
FrodoBeutlin (26.05.2010, 17:41 Uhr)
Deutsche sagen generell gern Nein
"Sparen bei [hier beliebigen Begriff einfügen]? Deutsche sagen Nein." Die Headline hätte in jedem Fall gepasst.
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Die (grundsätzliche) Einsicht, dass gespart werden muss, endet immer genau dann, wenn eigene Belange betroffen sind. Dann folgen die stammtisch-kompatiblen Worthülsen: Nehmt es von... den Reichen, den Banken, den Politikergehältern etc.
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Fertig. Dass da noch keiner drauf gekommen ist. So einfach! Und schon fließt der Honig und die gebratenen Tauben fliegen uns in den Mund. Herrlich!
Popobawa (26.05.2010, 17:21 Uhr)
Da haben wir doch die Probleme.
Der sogenannte Universalberuf, es ist erst durch die Gesellschaft dazu geworden. Der Lehrer soll Sozialarbeiter, Erzieher, Psychologe, Manager und und sein . Das die Mehrheit daran scheitert sieht man ja, Burnout oder jegliche Desinteresse. Eine bessere Aufgabenumverteilung wäre Sinnvoll, aber nicht in den Sinne das Handwerker ein Teil des Unterrichts übernehmen, sondern in den Sinn das jede Schule einen Psychologen(ect) hat der nicht nur faul in sein Büro rumsitzt und wartet.
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Ansonsten das weitere Problem auf den Punkt gebracht, keiner weiß wohin die Reise gehen soll. Das scheint mir gewollt zu sein, wieso sonst hat man über die Jahrzehnte die Grundidee des 3 gliedrigen Schulsystem Stück für Stück demontiert.
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