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16. Juli 2008, 09:26 Uhr

Zwei Drittel der Deutschen begrüßen Rauchverbote

Eine große Mehrheit der Deutschen findet die derzeit geltenden Rauchverbote gut. In einer Umfrage für den stern befürworten zwei Drittel der Bürger, dass in Cafés, Restaurants und Kneipen nicht mehr geraucht werden darf. Die Raucher selbst sehen das mehrheitlich anders.

Am 30. Juli will das Bundesverfassungsgericht entscheiden, ob die Nichtraucherschutzgesetze zu weit gehen© Nigel Treblin/DDP

Zwei Wochen vor der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum Rauchverbot hat sich eine große Mehrheit der Deutschen für die derzeit geltenden Regeln ausgesprochen. In einer Umfrage für den stern sprechen sich zwei Drittel der Bürger (66 Prozent) für die Rauchverbote aus, die inzwischen in allen Bundesländern gelten. Fast ein Drittel (32 Prozent) wünscht hingegen, dass die Rauchverbote in Cafés, Restaurants und Kneipen abgeschafft werden.

Am stärksten ist die Ablehnungsfront bei den Rauchern selbst: 64 Prozent von ihnen wollen in Gaststätten wieder unbeschränkt zur Zigarette greifen können. Knapp ein Drittel der Raucher (32 Prozent) findet allerdings die geltenden Verbote gut.

Das Bundesverfassungsgericht will sein Urteil über die ersten Klagen zu den Nichtraucherschutz-Gesetzen am 30. Juli verkünden. Es muss entscheiden, ob die Regelungen einiger Bundesländer mit dem Grundgesetz konform sind.

Für die Umfrage hat das Forsa-Institut am 9. und 10. Juli dieses Jahres 2000 repräsentativ ausgewählte Bürger befragt.

 
 
KOMMENTARE (10 von 102)
 
bob-der-meister (19.07.2008, 09:08 Uhr)
Wie verhärmt muss man nur sein...
um so einem miesepetrigen Kommentar abzusondern?
Georges13437 (18.07.2008, 19:33 Uhr)
Die Millitanten haben scheinbar gewonnen,
so sollen sie sich ihres Sieges freuen, was aus dieser Freude geworden ist wird man erst in ein paar Jahren feststellen können.Ich selbst seit vier Jahren Nichtraucher, war einst absoluter Kettenraucher( 60-80pro Tag)fühle mich den Radikalen nicht verbunden, im Gegenteil. Ich kann nur hoffen, dass der Ball eines Tages zurück gespielt wird und sie vergeblich auf die Solidarität in anderen Punkten hoffen. Ich habe kein Kraftfahrzeug und muß zum Beispiel zugeben, dass ich schon ein wenig schadenfroh bin, wegen der hohen Spritpreise. Jeden Tag kriege ich den Dreck auf der Straße ins Gesicht geblasen, diese Situation interessiert keinen nichtrauchenden Autofahrer.
MfG Georges13437
bob-der-meister (18.07.2008, 14:33 Uhr)
Vorschlag zur Güte
Leute, lasst die persönlichen Anfeindungen bitte sein.
Wir haben nun einen gesetzlichen Nichtraucherschutz, der noch kleine Nischen für Tabakgenießer offen lässt. Damit ist doch fast allen Interessen genüge getan.
Sicher ist das hart für manche Kneipenbetreiber und für andere eröffnen sich neue Möglichkeiten. Deswegen geht keiner der etwas Grips hat vor die Hunde.
Die gesellschaftliche Akzeptanz des Rauchens ist (was ich persönlich begrüße) stark rückläufig.
Jetzt sollten wir einander mit Toleranz und ohne Häme und Schadenfreude begegnen. Meine Frau und ich sind in dieser Frage auch unterschiedlicher Ansicht, aber wir lieben uns trotzdem und vielleicht gerade deswegen.
Variety is the spice of life. Leben und leben lassen, nur etwas Rücksicht sollte von allen Seiten dabei sein.
Alex64 (18.07.2008, 14:32 Uhr)
Ich hoffe
das die Kommentare hier 'ne Weile stehen bleiben.
Vorallem die Abfolge deiner durch mich unmotivierten und rein in der Schlichtheit deines Gemüts begründeten Angriffe und meiner Reaktion darauf ist sicher interessant für Andere...
Clemens1964 (18.07.2008, 13:12 Uhr)
"zeter und mordio" ...was zu beweisen war.
lieber ali, sie sind einfach nur noch ermüdend. deshalb und weil sie nach wie vor nicht satisfaktionsfähig sind, breche ich den "disput" an dieser stelle mal ab. sollen sich andere an ihrer ignoranz abarbeiten.
Alex64 (18.07.2008, 11:30 Uhr)
"Wieder Zeter und Mordio" schreien
... fängt bei diesem Thema immer nur einer an...
Und der begreift wie üblich nichts und hat (auch wie üblich)nichts "intelligenteres" zu tun, als einem mit abweichender Meinung argumentierendem Gegenüber (ohne ihn persönliches zu kennen) schlechte Manieren und entsprechendes Verhalten zu unterstellen.
Auf gleicher Ebene mit dir müsste ich jetzt unterstellen, dass eine solche Situation nie eintreten könnte, da ich mich auch im Raucherparadies Biergarten alleine aufgrund ihres faulen Atems sicher nie in Windrichtung näher als 5 Meter an ihren Platz wagen würde.
Clemens1964 (18.07.2008, 10:39 Uhr)
@Alex64
auch wenn sie jetzt wieder zeter und mordio schreien - gerade wegen uneinsichtiger menschen wie ihnen ist ein gesetzlicher nichtraucherschutz einfach unerläßlich. ich möchte mir gar nicht vorstellen müssen, wie es ausarten würde, säße man mit ihnen am nebentisch und würde an ihre freiwillige rücksichtnahme gegenüber nichtrauchern appelieren. lesen sie doch nur mal ihre letzten 3000 (von gestern ;-)) postings, um zu erkennen wie vollkommen sinnlos das wäre...
Alex64 (18.07.2008, 07:52 Uhr)
Oder
wie jemanden, der alle die anders denken und anders leben, als "bescheuert" bezeichnet, wahrscheinlich aber selbst den Arsch nicht hochbekommt und - wenn er denn überhaupt arbeitet - seinen AG jedes Jahr mit 4 oder 5 Wochen Grippeurlaub beehrt und mit spätestens 40 die öffentlichen Kassen mit chronischen Diabetesfolgeerscheinungen....
Alex64 (18.07.2008, 07:49 Uhr)
Siehste, bob
... sowas mein ich.
Auch wenn der Loptr ein raucher zu sein scheint und wie ich etwas gegen das Nichtraucherschutzgesetz in der aktuellen Form zu haben scheint - gemein machen würde ich mich mit "sowas" nie.
Dann lieber einen anständigen gedankenaustausch mit Befürwortern ....
PEFRA (18.07.2008, 07:45 Uhr)
Bescheuert...
Da vergiften sich Millionen systematisch und beschweren sich dann auch noch, wenn andere um ihre Gesundheit diskutieren. Das ist doch schon in sich abartig...
Alle die sich bewußt vergiften oder verletzen wie die bescheuerten Extremsportler, müssten eh im Krankheitsfalle entsprechende ärztliche Behandlungen alle aus eigener Tasche bezahlen, dann hätten wir auch andere Krankenkassenbeiträge. Echt kranke Gesellschaft.
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