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Zusammenstehen in schweren Zeiten: Obwohl einige Konservative angesichts der durchwachsenen Landtagswahl-Ergebnisse einen aggressiveren Wahlkampf fordern, sammelt sich die Mehrheit der CDU-Führung hinter der Kanzlerin. Unzufrieden bleiben der Wirtschaftsflügel - und die CSU.
Obwohl sie offiziell keinen schärferen Wahlkampf machen will, stichelt die Kanzlerin nun doch gegen ihren Herausforderer. SPD-Spitzenkandidat Frank-Walter Steinmeier führe seine Partei kaum, sie wisse daher nicht, "wer in der SPD wirklich das Sagen hat".
Wie hältst Du's mit Rot-Rot? Seit Monaten schon arbeitet sich die SPD an dieser Gretchenfrage ab. In Thüringen droht jetzt ein Patt, weil die Linkspartei kategorisch ausschließt, SPD-Kandidat Christoph Matschie zum Ministerpräsidenten zu machen.
Der Aufstand war eher ein Aufständchen: Am Morgen noch hatten Teile der CDU von Parteichefin Angela Merkel eine Kurskorrektur ihrer Wahlkampfstrategie gefordert. Die Kritik hielt gerade mal bis zur Mittagszeit. Dann sprach die Kanzlerin zwei Machtworte: weiter so!
Die FDP steckt im Umfragetief, und die Führung berät über Auswege. Kurskorrekturen werden gefordert, eine stärkere Entlastung des Vorsitzenden Westerwelle ins Gespräch gebracht. Doch der will keinen Kurswechsel.
Die Hochrechnungen zeigen: Schwarz-Gelb ist in NRW massiv abgestraft worden. Daraus sind drei Rückschlüsse zu ziehen. Einer heißt: Die schwarz-gelbe Koalition in Berlin muss endlich eine erwachsene Politik machen.
Die hessischen Wähler haben Roland Koch für seinen Schmuddel-Wahlkampf übelster Machart eine Ohrfeige versetzt, deren Widerhall auch das politische Berlin aufrütteln wird. Die SPD ist nun obenauf, ebenso die Linken - und CDU-Chefin Angela Merkel steht eine Strategiedebatte ins Haus.
Mit einer "Offensive für den Mittelstand" will Hans Eichel Ministeuern für Kleinstunternehmen einführen und den Mittelstand steuerlich kräftig entlasten.
Historischer Wahlsieg für die CDU, mickrige 30 Prozent für die SPD, die FDP vor einer neuen Führungsdebatte: Die Parteigremien beraten heute in Berlin über die Auswirkungen der Hamburger Wahlnacht
Während George Bush überraschend für knapp fünf Stunden in Bagdad verweilte, hatte sich der Nachfolger des verstorbenen irakischen Terroristenführers al-Sarkawi erstmals zu Wort gemeldet. Und er drohte gleich mit Vergeltung.
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