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Das Vermögen ist in Deutschland höchst ungleich verteilt: Die reichsten zehn Prozent der Deutschen besitzen 60 Prozent des gesamten Geld- und Sachvermögens. Wie aber sieht die Verteilung aus, wenn man die Renten- und Pensionsanwartschaften beachtet?
Das hat das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) nun erstmals in einer von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie berechnet. Zentrales Ergebnis: Die individuellen Alterssicherungsvermögen dämpfen die Ungleichheit etwas. So hat beispielsweise die Gruppe der ungelernten Arbeiter mit wenig privatem Vermögen durchschnittliche Rentenansprüche von rund 40.000 Euro, während relativ reiche Selbständige nur 22.600 Euro angespart haben.
Allerdings werden auch beim Altersvermögen die Ungleichheiten zunehmen. Denn die reichen Deutschen betreiben in großem Umfang private Altersvorsorge, die Ärmsten dagegen kaum. Künftig werde es deutlich mehr Altersarmut geben, warnen die Studienautoren.
Auf den folgenden Seiten sehen Sie, wie groß die Vermögen in den unterschiedlichen Berufsgruppen sind.