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Der baden-württembergische Wirtschafts- und Finanzminister, Nils Schmid (SPD), hat den Schlichter im Streit um das Bahnhofsprojekt "Stuttgart 21", Heiner Geißler (CDU), scharf kritisiert.
Er war der "Superminister" der Schröder-Regierung: Wolfgang Clement. Vor einigen Monaten trat er nach einem Parteiausschlussverfahren aus der SPD aus. Spielten da Kränkungen doch eine größere Rolle, als er zugeben wollte? Nun rechnet er in seinem Buch "Klartext" mit den ehemaligen Genossen ab.
Die Konjunktur springt nur zögernd wieder an, der Arbeitsmarkt wird sich kaum erholen und die Reformen wirken mit Verzögerung. Superminister Clement ist mit der eigenen Wirtschaftsprognose unzufrieden. Bei der Opposition ruft sie heftige Kritik hervor.
Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Hervé Gaymard predigte das Sparen, bezog auf Staatskosten aber eine Luxus-Dienstwohnung. Die musste er jetzt ebenso räumen wie sein Amt. Ihm folgt der "Unternehmensretter" Thierry Breton.
Erstaunlich still ist es in München geworden, seitdem so gut wie sicher ist, dass Angela Merkel Kanzlerkandidatin der Union wird. Vorsichtshalber fordert die CSU für Edmund Stoiber "eine wichtige Rolle".
Jetzt schickt die CSU doch noch einen Superminister für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie nach Berlin: Otto Wiesheu, der das Ressort in Bayern seit über zwölf Jahren geführt hat, wechselt in den Konzernvorstand der Deutschen Bahn.
Mühelos nimmt die geplante große Koalition im Saarland die vorletzte Hürde: Die Basis von CDU und SPD stellt sich fast geschlossen hinter das Regierungsbündnis. Nun steht die Wahl von Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer im Landtag an.
An der Saar wird bald schwarz-rot regiert. CDU und SPD haben sich auf Details für eine Koalition geeinigt. Auch Knackpunkte haben sie gelöst. Jede Seite bekommt drei Ministerposten, die auch bereits verteilt sind.
Im Stuttgarter Landtag beginnt die Operation Volksabstimmung. Grün-Rot begibt sich auf den Weg, den Streit um Stuttgart 21 endlich zu beenden. Doch der wird lang und steinig.
Sollte Andrea Ypsilanti in Hessen Ministerpräsidentin werden, wäre er ihr Superminister für Wirtschaft und Ökologie: Hermann Scheer. Im Gespräch mit dem stern übt er massive Kritik an Wolfgang Tiefensee und Finanzminister Peer Steinbrück wegen ihrer Pläne zur Bahnprivatisierung.
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