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Die SPD bräuchte für den Wahlkampf markante Gesichter. Stattdessen hat sie Frank-Walter Steinmeier. Nicht nur ein Fotokünstler tut sich schwer mit dessen konturlosem Gesicht. Ein FDP-Kenner hält Steinmeier gar für den Klaus Kinkel der SPD - einen richtigen Musterbeamten.
Wie geht es bei den Koalitionsverhandlungen zwischen FDP, CDU und CSU zu? Es wird gesungen, und zwar auf Deutsch. Die Damen vergleichen amüsiert ihr Outfit. Doch von Harmonie zu sprechen, wäre übertrieben - das Elend der leeren Kassen überlagert alles.
Vor zwei Jahren starb schon einmal eine Kadettin der "Gorch Fock". Ihr Vater will, dass der mysteriöse Fall von damals neu aufgerollt wird. Er glaubt, dass seine Tochter sexuell belästigt wurde.
Vertuschung? Ein generelles Versagen der Streitkräfte-Führung? Verteidigungsminister Guttenberg nennt die Vorwürfe nach den Vorfällen bei der Bundeswehr "Unsinn" und "völlig ungerechtfertigt".
Der Kundus-Untersuchungsausschuss will ab Mitte März die politisch Verantwortlichen zu dem umstrittenen Luftangriff in Afghanistan befragen. Darauf haben sich Regierung und Opposition geeinigt. Die SPD stellt derweil Bedingungen für ein neues Afghanistan-Mandat.
Schwaben. Schwaben. Überall Schwaben. In Berlin ist die Schwabenmafia wieder so stark wie seit Zeiten der Kanzlerschaft Helmut Schmidts nicht mehr. Im Umgang sind sie durchaus handzahm - nur "Grasdackel" darf man sie keinesfalls nennen. Eine ethnologische Betrachtung.
Ausgerechnet seine Rede im Bundestag bringt Franz Josef Jung tiefer in die Bredouille: Die Meldung, mit der sich Jung gestern verteidigte, ging offenbar auf genau demselben Weg ans Verteidigungsministerium wie alle kritischen Meldungen. Wurde ihm wirklich nur die positive vorgelegt?
Härter kann ein designierter Vorsitzender mit seiner Partei kaum ins Gericht gehen. Die SPD befinde sich "in einem katastrophalen Zustand", schreibt Sigmar Gabriel in einem Brief an Parteimitglieder.
Ein TV-Duell mit Bundespräsident Horst Köhler bleibt wohl nur ein Traum für Gesine Schwan, denn Köhler steht seinen Mann nicht und meidet jeden gemeinsamen Auftritt mit seiner Konkurrentin. Für die Veranstalter des Bundespresseballs wäre seine Scheu fast zum Problem geworden.
Es war ein Fest für die Opposition. Im Bundestag brachte sie zwei Anträge ein: die Wiedereinführung der Pendlerpauschale und das Verbot von gentechnisch veränderten Pflanzen. Die CSU, die beides fordert, sah sich genötigt, die Anträge abzulehnen.
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