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Christian Wulff

Christian Wulff

Der Lebensweg dieses Politikers ist schon beinahe tragisch. Sieben Jahre (2003 - 2010) amtierte er erfolgreich als Ministerpräsident von Niedersachsen. Galt in jenen Jahren als möglicher Nachfolger von Angela Merkel. Bis Christian Wulff selbst erklärte, er sei "kein Alphatier" und traue sich das Kanzleramt nicht zu. Dass diese Worte für Merkel der Anlass waren, ihn im Juni 2010 als schwarz-gelben Kandidaten für Amt des Bundespräsidenten zu nominieren, ist Theorie. Sie habe ihn definitiv als Konkurrenten gesehen und entsorgen wollen, heißt es bis heute. Wulff brauchte drei Wahlgänge, um seinen Konkurrenten Joachim Gauck zu besiegen. Mit 51 Jahren war er der bis dahin jüngste Präsident. Er trat das Amt mit seiner zweiten Frau, Bettina Wulff, an. Sein bekanntester Satz in der nur anderthalbjährigen Amtszeit war: "Auch der Islam gehört inzwischen zu Deutschland". Am 17. Februar 2012 musste Wulff im Zuge einer Affäre, bei der es um den Vorwurf der Vorteilsannahme ging, zurücktreten. Seine Ehe mit Bettina ist zerbrochen.

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Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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