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Gerhard Schröder

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"Hol mir mal 'ne Flasche Bier, sonst streik ich hier!" Bundeskanzler Gerhard Schröder verstand es wie kein Zweiter, sich medienwirksam in Szene zu setzen. Legendär sein Schaulaufen in Gummistiefeln beim Elbhochwasser 2002: Es sah so aus, als würde Schröder persönlich das Land retten. Dabei hat er eigentlich nur zugesehen, wie Bundeswehrsoldaten Sandsäcke aufschichten. Politisch in Erinnerung bleibt aus seiner Regierungszeit (1998 bis 2005) vor allem die Agenda 2010, die Deutschlands Wirtschaft mit harten Einschnitten ins Sozialsystem (Hartz IV) zu sanieren suchte. Die Reform verstörte sowohl Schröders eigene Partei, die SPD, als auch die Wähler. Nachdem das traditionell "rote" Nordrhein-Westfalen bei den Landtagswahlen verloren gegangen war, steuerte Schröder auf Neuwahlen zu. Umstrittenes Mittel zum Zweck war ein absichtlich verlorenes Misstrauensvotum im Bundestag. Beim anschließenden Urnengang im September 2005 unterlag Schröder nur knapp seiner Konkurrentin Angela Merkel von der CDU. Nur wenige Wochen nach der Niederlage wechselte Schröder zur Nord Stream AG, deren größter Anteilseigner die russische Firma Gazprom ist.

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