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Klaus Wowereit

Klaus Wowereit

Nachdem Eberhard Diepgen infolge des Bankenskandals 2001 des Amtes enthoben wurde, machten SPD, PDS und die Grünen Klaus Wowereit am 16. Juni 2001 zum neuen Regierenden Bürgermeister von Berlin. Bei den vorgezogenen Abgeordnetenhauswahlen im Oktober 2001 konnte Wowereit 29,7 Prozent der Wählerstimmen für die SPD gewinnen, so viele wie seit 30 Jahren nicht mehr. Damals war der Jurist einer der beliebtesten Politiker der Bundesrepublik und wurde später sogar als möglicher Kanzlerkandidat gehandelt. Es kam jedoch anders. Die Umfragewerte sanken im Laufe seiner Amtszeit, unter anderem wegen des vorläufigen Scheiterns des Flughafens BER. Bei der Wahl 2011 verlor Wowereit seinen Wahlkreis und damit seinen Sitz im Berliner Abgeordnetenhaus, wurde aber als Regierender Bürgermeister bestätigt. Am 26.08.2014 gab der gebürtige Berliner seinen Rückzug aus der Politik für den 11. Dezember 2014 bekannt. Er hat wohl gemerkt, dass seine Zeit abgelaufen war und selbst die Reißleine gezogen, bevor politischer Druck entstehen oder er aktiv abgewählt werden konnte. Ins Geschichtsbuch schaffte er es als erster deutscher Spitzenpolitiker, der öffentlich bekannte: "Ich bin schwul - und das ist auch gut so!"

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