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"Eher verlässt Gabriel die SPD als ich"

Thilo Sarrazin tourt mit seinem Bestseller "Deutschland schafft sich ab" durch die Lande - und teilt kräftig aus. Während einer Lesung in seiner Heimatstadt Recklinghausen attackierte er die SPD, die ihn ausschließen will, besonders grob.

Von Ulrike Posche, Recklinghausen

Der Löwe brüllt wieder. Bei einer Lesung seines Bestsellers "Deutschland schafft sich ab" in seiner Heimatstadt Recklinghausen kündigte Thilo Sarrazin der Partei, die ihn ausschließen will, einen harten Kampf an: "Ich kann Ihnen versichern", sagte der Autor am Donnerstagabend in der Aula seiner alten Schule, dem Gymnasium Petrinum, "eher verlässt ein Sigmar Gabriel die SPD als ich."

Er argumentiere schließlich "aus der Mitte der Gesellschaft", so Sarrazin, wo er "als SPD-Mitglied seit 37 Jahren verankert" sei. Nach den umstrittenen Thesen des ehemaligen Vorstands der Bundesbank zur Integration hatte der Parteivorstand der Sozialdemokraten beschlossen, ein Ausschlussverfahren anzustrengen.

Die SPD hat "null Chance"

"Aber ich lasse mich nicht aus der Mitte der Gesellschaft drängen. Die SPD wird mich nicht los", wetterte Sarrazin weiter. Einige "oberschlaue Funktionäre" hätten sich zu "gesinnungsarmen Opportunisten" gemacht, sagte der 65-Jährige mit kämpferischem Furor: Die SPD habe gegen ihn "null Chance".

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