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"auf wiedersehen für immer"

Eine letzte SMS als Abschied. Eine Woche später wird Sebastian H. nach einem Raubüberfall von Polizisten getötet. "Er wollte erschossen werden", sagen Freunde. Der 22-Jährige hatte wie viele deutsche Soldaten seine Erlebnisse in Afghanistan nicht verkraftet.

Von Christoph Wöhrle

  • Christoph Wöhrle

Ein leeres Portemonnaie und eine halbe Schachtel Gauloises - die magere Beute des Sebastian H. beim Überfall auf einen Mann aus Ludwigsburg. Berlin-Neukölln, die Nacht zum 9. August 2007. Schnell ist die Polizei dem Räuber auf den Fersen. "Halt! Stehen bleiben", rufen die Beamten. Der 22-Jährige dreht sich keuchend um, in der Hand eine Waffe. Die Beamten feuern, treffen ihn in den Arm und - tödlich - in die Brust.

Es ist ein tragisches, kurzes Leben, das in dieser kühlen Sommernacht endet, nach Jahren des Zweifelns und Suchens. Alle haben sie weggeschaut, als vielleicht noch etwas zu retten gewesen wäre: die Ärzte, die Familie, die sogenannten Freunde - und die Bundeswehr. Sebastian hatte vier Jahre gedient, war von Juli 2003 bis Januar 2004 in Kabul im Afghanistan-Einsatz. "Was er da erlebt hat, hat er psychisch nie verarbeitet", sagt ein Freund.

In dieser Nacht zum 9. August sind sie wieder da, die Geister der Vergangenheit. "In Kabul ist ein Kind in meinen Armen verblutet", sagt Sebastian H. zu seinem Freund Mustafa. Es ist schon nach Mitternacht, die beiden sitzen im Neuköllner "Billard-Eck". Das Mädchen sei auf eine Mine getreten, erzählt Sebastian, es sei schwer verletzt vor dem Lager abgelegt worden. In "Camp Warehouse", dem deutschen Lager, wurden oft Verletzte an die Tore gebracht; es hatte sich herumgesprochen, dass die Deutschen die beste Militärmedizin haben.

Alles zu viel

Nur wenn er getrunken hat, kann Sebastian über diese Zeit reden. "Das war alles zu viel für mich", sagt er. Die Männer leeren mehrere Flaschen Bacardi. Irgendwann geht Mustafa. Sebastian bleibt. Er weint. Um viertel nach eins schließt das "Billard-Eck", fünf Minuten später überfällt Sebastian den Mann aus Ludwigsburg. Und nur wenig später ist er tot.

Jedes Jahr kommen Dutzende deutsche Soldaten mit einer kranken Seele nach Hause zurück. "Wenn die nicht erkannt und richtig behandelt werden, können Tragödien passieren wie diese", sagt Norbert Kröger, scheidender Chefpsychologe am Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Posttraumatische Belastungsstörung, kurz PTBS, wird das Leiden genannt. Typische Symptome sind: Schlafstörungen, emotionale Kälte, Konzentrationsschwäche, Depressionen, Aggression gegen sich und andere. "Trauma-Reaktionen zu haben und zu zeigen ist normal. Wer das nicht tut, ist ein emotionaler Vollidiot und schädigt sich", sagt Kröger.

Seit 1996 hat die Bundeswehr rund 700 PTBS-Fälle behandelt. Die Dunkelziffer ist höher. Doch die Armee redet die Krankheit lieber klein: Nur ein Prozent der Heimkehrer sei betroffen. Amerikanische Psychologen schätzen, dass bei den USVeteranen mindestens zehn Prozent an PTBS leiden.

Sebastian ist in der kleinen Stadt Stahnsdorf bei Potsdam aufgewachsen. Kaum Arbeitslose, Hochtechnologie, Reihenhaussiedlungen im Ost-Stil. In der Schule hatte er ordentliche Noten, aber er blieb unauffällig: Kein Lehrer erinnert sich an ihn. Der große Einschnitt in seinem Leben war die Trennung der Eltern, da war er noch ein Kind. Freunden erzählte er später, wie sehr er ein harmonisches Zuhause vermisste.

Geld und Sicherheit lockten

Bereits mit 17 hatte sich Sebastian beim Bund verpflichtet, mit Einwilligung der Mutter. Das Geld und die Sicherheit lockten den Sohn, der gerade eine Lehre zum Bürokaufmann abgebrochen hatte. Eigentlich keine ungewöhnliche Karriere für einen jungen Mann aus dem Osten.

Was die Vertreter der Bundeswehr nicht erwähnen: Schon vor seinem Einsatz in Afghanistan war Sebastian auffällig gewesen. Im Suff hatte er das Auto eines Kameraden zu Schrott gefahren und wurde wegen Alkoholmissbrauch und Fahren ohne Führerschein abgemahnt.

Angeblich schickt die Bundeswehr nur "geeignetes Personal" ins Ausland, beteuern die Presseoffiziere. Aber in Wahrheit werden oft junge, unerfahrene Flegel in den Flieger gesetzt. Ostdeutsche Grünschnäbel wie Sebastian. Warum schickten sie ihn trotz seiner Vorgeschichte? Es gebe "keine formalen Kriterien bei der Beurteilung der Persönlichkeit", sagt Presse-Oberst Wolfgang Fett. "Wir prüfen immer den Einzelfall. Auch im Fall Sebastian H. war diese Entscheidung offenbar richtig. Er hat seine Sache im Einsatz gut gemacht."

Einsatz in Kabul

Im Einsatz ist Sebastians Verhalten tatsächlich tadellos. Mit 18 Jahren bricht er nach Kabul auf. Tut seinen Dienst, hält Wache auf den Lagertürmen, fährt Patrouille. "Wir sind einmal beschossen worden", erzählt er hinterher Freunden. Dabei habe er zurückgeschossen, "aber niemanden getroffen". Nach der Heimkehr verbringt er einen sechswöchigen Urlaub abwechselnd bei Vater und Mutter. Er ist stolz, zeigt die Einsatzmedaille. Alles scheint normal.

Auch die darauf folgende Zeit in der Heimatkaserne in Baden-Württemberg übersteht der Hauptgefreite. Zunächst. Ab und an dräut die Vergangenheit. Er schläft immer wieder schlecht, hat Albträume, muss immer öfter an das schwer verletzte Mädchen denken. Dann sagt ein Kamerad "Komm, trink noch ein Bier", und dann geht es schon.

Bis zum ersten Selbstmordversuch. Er schneidet sich die Pulsadern auf und landet im Bundeswehrkrankenhaus Berlin. Dort erzählt er von seinem Einsatz, von seinen Albträumen. Die Ärzte sagen, die Probleme hätten nichts mit dem Einsatz zu tun, alles liege im Elternhaus begründet.

Auslöser eines PTBS können einzelne, blutige Ereignisse sein, ebenso permanente Todesangst während des Einsatzes. Seelische Wunden aus Kindheit und Jugend verstärken das Risiko. "Siegfriedphänomen" nennt Psychologe Kröger das: Jeder Mensch hat - dem Lindenblatt des Nibelungenhelden gleich - einen wunden Punkt. Und laut US-Studien erkranken junge Soldaten fünfmal häufiger als ältere. Kröger: "Das Problem ist, dass sich viele abschotten, statt darüber zu sprechen." Zartbesaitete aber haben beim Bund, wo gern das Motto "keine Einzelschicksale!" ausgegeben wird, einen schweren Stand.

Fast alle PTBSler könnten geheilt werden

Kröger faszinieren akute Trauma-Opfer, "weil man sie noch gut therapieren kann". Der Psychologe ist sich sicher: Fast alle PTBSler könnten geheilt werden - wenn die Krankheit rechtzeitig diagnostiziert wird. Aber um alle Heimkehrer von Fachleuten untersuchen zu lassen, fehlt der Bundeswehr das Personal.

Im April 2006, gut zwei Jahre nach Sebastians Rückkehr aus Afghanistan und zwei Monate vor seiner Entlassung aus der Bundeswehr, macht er während einer Übung seiner Kompanie Fotos: Kollegen, die die Zelte aufstellen, "Dackelgaragen" genannt. Andere Kameraden posieren in Rambo-Manier mit dem MG. Sebastian knipst sie, hält sich aber selbst zurück. Er fühlt sich längst nicht mehr als Held. Auf einem Gruppenfoto sitzt er wie schockgefrostet auf dem Dach eines Geländefahrzeuges mit Tarnschminke im Gesicht. Sein Blick ist abwesend.

Ende Juni 2006 endet seine Dienstzeit. Über Deutschland wabert gerade ein Sommermärchen. Überall weht die Fahne, auf die der junge Mann einen Eid geschworen hat. Er feiert in Berlin, der WM-Hauptstadt. Über 5000 Euro Abfindung hat er bekommen, dazu Übergangsgeld vom Bund. Geld, das Sebastian bis zum Finale auf den Kopf haut. Weil er als treuherzig bekannt ist, scharen sich schnell neue Freunde um ihn, die ihm dabei helfen.

Mit den Eltern verkracht

Als die WM vorbei ist, fällt Sebastian in ein tiefes Loch. Kein Geld, kein Job, die Freunde weg. Er irrlichtert von hier nach da, schläft bei Bekannten. Mit seinen Eltern pflegt er zu dieser Zeit keinen Kontakt. "Mit denen habe ich mich halt verkracht", erzählt er.

Aber so cool, wie er sich gibt, ist er nicht. Ihm wächst alles über den Kopf. Am 9. Januar 2007 findet ihn die Polizei in Henningsdorf bei Berlin - unterkühlt am Ufer des brackigen Havel-Kanals sitzend, er hat sich wieder die Pulsadern geritzt. Seine Seele ist längst löchrig wie ein Tarnnetz.

Er kommt in die psychiatrische Abteilung der örtlichen Klinik in Henningsdorf. Und mit Lutz Saalmann wird ihm ein amtlicher Betreuer zugewiesen. "Als ich ihn zum ersten Mal sah, dachte ich: Wofür braucht der Betreuung?", sagt Saalmann heute. Sebastian sei stets ordentlich gekleidet gewesen, "wie aus dem Ei gepellt", dazu überaus höflich, nur ein wenig verhuscht. Der Betreuer soll Sebastian bei Behördengängen und in Geldangelegenheiten unterstützen.

Sebastian zieht es nach Berlin

Bis Anfang April bleibt Sebastian in der Klinik, malt dort Bilder und macht Waldläufe. Einen dauerhaft Kranken sehen die Ärzte in ihm offenbar nicht. "Der war einfach sehr verschlossen und hat über seine Erlebnisse nicht geredet", erinnert sich Saalmann, der mit seinem Zopf und dem Käppi aussieht wie einer von den Puhdys. Die von ihm vermittelte Wohnung will Sebastian nicht. Ihn zieht es wieder nach Berlin. In den Folgemonaten plündert er öfter sein Girokonto bei der Volksbank, noch ehe Saalmann irgendetwas verwalten kann. Als Ex-Soldat lebt Sebastian von 700 Euro Arbeitslosengeld.

Zum Schein mietet er sich im Mai eine Wohnung in Temnitztal bei Neuruppin in Brandenburg. Allerdings hält er sich dort nie auf. Er will wohl seinen Betreuer beruhigen, der ihm rät: "Zieh bloß nicht nach Berlin! Zu viel Hektik, zu viel Versuchung." Aber Sebastian reizt diese Versuchung. Die letzten drei Monate seines Lebens verbringt er in Berlin-Neukölln.

Zunächst zieht er in eine WG an der Sonnenallee, wo gerne gekifft und gekokst wird. "Hat er zumindest erzählt. Da war ihm aber zu viel Trubel. Ich habe ihn dann aufgenommen", sagt Rüdiger Wehrisch, Leiter einer Obdachlosenunterkunft. Der Junge sei schweigsam und sauber gewesen, habe nie Ärger gemacht. Am Arm trägt Sebastian Bandagen, um die Puls-Schnitte zu verdecken. Auf die Bundeswehr angesprochen, sagt er: "Die geilste Zeit in meinem Leben." Doch jetzt hat er ein neues Ziel: Er will Grafiker werden und heuert in einer Druckerei in Neukölln an. "Der war ganz penibel. Hat hier Buchhaltung eingeführt", sagt der Chef Nurettin Özçelik. "Basti" habe ihm sogar angeboten, einen Kredit für ihn aufzunehmen. 70.000 Euro, mit denen er den Laden sanieren wollte. Geld, das Sebastian niemals bekommen hätte. Aber vor Nurettin mimt er sogar Telefonate mit einem Bank-Sachbearbeiter.

"Ihr habt es gut, ihr habt euch"

Sebastian ist einsam. Er vermisst seine Familie. Zur Mutter hat er seit Langem keinen Kontakt mehr, sein Vater sei "kürzlich gestorben", lügt er Bekannte an. Beim Abendessen in Nurettins Familie - inzwischen ist er mit Sohn Mustafa enger befreundet - bricht es aus ihm heraus: "Ihr habt es gut, ihr habt euch. So was hatte ich nie." Für Bundeswehrpsychologe Kröger ist Sebastians Beziehung zu seinen Eltern dessen "Lindenblatt": "Das verblutende Mädchen in Afghanistan hat ihn an sich selbst erinnert. Plötzlich war er das Kind, das seine Eltern verbluten ließen."

Sechs Wochen vor seinem Tod lernt Sebastian Ronny Lessmann und dessen Freundin Nadine Hassan kennen. Er sei in der Druckerei ausgenutzt worden, behaupten sie heute. Manchmal habe er für eine Woche Arbeit nur zehn Euro bekommen. "Der hatte so ein Schild um den Hals: Nutz mich aus!", sagt Ronny.

Oft sitzt Sebastian bei dem Paar und jammert. Er habe immer wieder von dem verblutenden Mädchen in Kabul erzählt und von Verstümmelten. "Wir können für dich da sein. Aber helfen muss dir ein Fachmann!", raten sie ihm.

Sie erinnern sich, dass Sebastian wirr wirkte, über Albträume klagte. Ronny vermietet Sebastian seine alte Wohnung, aus der er gerade auszieht. "Der hat sich gefreut wie ein kleines Kind."

Drei Tage dauerndes Nachbereitungsseminar

"Jeder Soldat kann in einer belastenden Situation auf seinen Vorgesetzten, Truppenpsychologen oder Militärseelsorger zugehen", sagt Oberstleutnant Christian Klein. Klein ist seit einem Jahr Kommandeur des Panzergrenadierbataillons 294, in dem Sebastian gedient hat. Viele Bundeswehrvertreter sprechen so und meinen damit: Der Soldat muss sich schon selbst melden. Klein schaut aus dem Fenster. Das Kasernengelände in Stetten am kalten Markt, anderthalb Autostunden von Stuttgart entfernt, liegt unter einer dünnen Schneedecke. Solcher Tage wegen tauften die Soldaten den Ort um in "Stetten am kalten Arsch". Klein sagt, dass die Bundeswehr genug tut: "Unsere Leute kommen schon erwachsener von dort zurück. Sie werden im Einsatz und danach gut betreut." "Gut betreut" heißt: Es gibt ein drei Tage dauerndes Nachbereitungsseminar. Kein Psychologengespräch, nur einen Moderator und die Gruppe. Danach gehen die Soldaten zusammen Bier trinken.

Klein findet es nicht fair, Sebastians Schicksal der Bundeswehr anzulasten. Beim Bund sei es wie beim Fußball. Jeder habe seine Position, ob Stürmer oder Torwart. Sebastian war in diesem Spiel stets der Mann auf der Bank. Unter Kameraden galt er als Sonderling, der ohne Alkohol nicht aus sich herauskam und viel zu gutmütig war.

Eine Woche vor seinem Tod schickt Sebastian an Ronny eine Abschieds-SMS: "auf wiedersehen für immer danke für alles aber ich kann nicht mehr mein akku ist gleich tot ich genieße die letzten momente in der wohnung in ewiger liebe basti".

Ronny ist ratlos

Suizidgefährdete senden oft einen finalen Hilferuf, wollen, dass jemand sie aufhält. Aber Ronny ist ratlos und tut nichts. Als er Sebastian Tage später trifft, sagt er bloß: "Da biste ja. Hatte mir schon Sorgen gemacht."

Da hat Sebastian längst einen Entschluss gefasst. Er will nicht mehr, und irgendwie wird er die Sache nun zu Ende bringen. In Ronnys alter Wohnung hat er eine Tüte mit zwei Gaspistolen gefunden. Er entscheidet sich für die kaputte. "Das muss er doch gemerkt haben! Er war doch an Waffen ausgebildet", sagt Ronny.

Der Polizeibeamte Alexander H., der Sebastian in der Nacht zum 9. August erschoss, konnte nicht wissen, dass der Räuber eine unbrauchbare Waffe in der Hand hielt. Gegen den Polizisten läuft, wie in solchen Fällen üblich, ein Ermittlungsverfahren. Ob sie wollen oder nicht - Beamte, die geschossen haben, bekommen in Berlin, was Sebastian so dringend gebraucht hätte: intensive mehrwöchige Betreuung. Man fürchtet bei ihnen eine "posttraumatische Belastungsreaktion".

Kumpel Mustafa

Mustafa, der Sohn des Druckerei- Chefs, fläzt sich auf einem roten Sofa in seiner Wohnung. Er redet fahrig und schnupft oft die Nase hoch. Ja, Drogen nehme er ab und an, aber seinen Kumpel habe er da immer rausgehalten. "Ich hab ihm geholfen: mit Zigaretten und Tipps, wie man Mädchen anmacht. Da hatte der nämlich Probleme." Mustafa spricht mit dem Starkmut eines jungen Mannes, der vieles will und wenig erlebt hat. Die 180 Euro Zeche vom Saufgelage mit Sebastian im "Billard-Eck" sei immer noch offen. Er will sie nun begleichen.

Ronny glaubt: "Der Basti, der wollte erschossen werden." Sebastians Mutter sagt: "Man kann doch nicht so einen jungen Mann in den Ein- satz schicken und mit Waffen hantieren lassen."

Ein Presseoffizier der Bundeswehr findet: "Wir können doch nichts dafür, wenn ein ausscheidender Soldat nicht für seine Zukunft vorsorgt."

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