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Die Regierung Afghanistans hat den Fall der Totenschändung durch Bundeswehr-Soldaten scharf verurteilt. Unterdessen hat das Auswärtige Amt die deutschen Botschaften im Nahen Osten in Alarmbereitschaft versetzt.
Die Bilder der Totenschändung durch Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan hat national wie international für Empörung gesorgt. Die Handlung verrate "Abstumpfung, Rohheit, Perversion". Zudem wird eine neue Welle der islamischen Gewalt befürchtet - mit Anschlägen gar in Deutschland.
Nach der Totenschändung durch deutsche Soldaten in Afghanistan gibt es zwei Verdächtige. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Bundeskanzlerin Merkel hat mit Abscheu auf die Fotos reagiert.
Die Bundeswehr hat sechs Soldaten identifiziert, die an der Leichenschändungen in Afghanistan beteiligt gewesen sein sollen - einer hat angeblich bereits gestanden. Um Vorfälle wie die Leichenschändung künftig zu verhindern, will Verteidigungsminister Jung die Bundeswehrausbildung verbessern.
Die Regierung präsentierte mit dem Weißbuch zur Sicherheitspolitik ihr Konzept zur Zukunft der Bundeswehr. Die Opposition übte daran heftige Kritik - und nannte es ein "Dokument verpasster Chancen" und "lückenhaft und schwammig".
Der Skandal um die Fotos der Totenschändung durch Bundeswehr-Soldaten weitet sich aus: Dem Fernsehsender RTL liegen Bilder vor, auf denen Soldaten mit einem Totenschädel posieren. Laut dem Grünen-Abgeordneten Ströbele sollen hunderte Fotos existieren.
Nach Medieninformationen sind auch deutsche Fallschirmjäger in die Totenschändungen in Afghanistan verwickelt. Kanzlerin Merkel befürchtet indessen offenbar Unruhen wegen der Vorfälle: Sie appellierte an das afghanische Volk, besonnen zu reagieren.
Ganz Mittenwald ist aufgebracht. Seit Tagen sind Soldaten aus ihrer "Edelweiß-Kaserne" in den Schlagzeilen. Hat wirklich jemand aus ihrer Mitte in Afghanistan Tote geschändet?
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