"Glücksfall für die Demokratie", "herzlich und humorvoll": Spitzenpolitiker, Freunde und Familie haben sich auf einer bewegenden Trauerfeier von Ex-Verteidigungsminister Peter Struck verabschiedet.
Generale und Admirale halten in der Sankt Marienkirche in Uelzen
Ehrenwache neben dem Sarg des verstorbenen ehemaligen Bundesverteidigungsministers Peter Struck (SPD). Bei dem Abschied mit militärischen Ehren vertritt Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) die Bundesregierung. Auch die beiden Altkanzler der SPD, Helmut Schmidt und Gerhard Schröder, sowie der Fraktionschef der Sozialdemokraten, Frank-Walter Steinmeier, und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sind gekommen, um Abschied von dem kernigen Motorradliebhaber zu nehmen.
Struck war am 19. Dezember im Alter von 69 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Der Politiker galt quer durch die politischen Lager als sehr beliebt und schlagfertig. "Politische Schauspielerei war seine Sache nicht, " sagte Frank-Walter Steinmeier in seiner Trauerrede. "Peter Struck war ein Glücksfall für die parlamentarische Demokratie",