Startseite

Deutsche wünschen sich mehr Videoüberwachung

Die Politik debatiert seit dem versuchten Bombenanschlag von Bonn über eine verschärfte Videoüberwachung öffentlicher Plätze. Das Votum der Bürger in diesem Streit ist überraschend eindeutig.

  Abschreckende Wirkung: Videokamera vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth, Bayern

Abschreckende Wirkung: Videokamera vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth, Bayern

Seit dem versuchten Bombenanschlag im Bonner Hauptbahnhof ist die Debatte über Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen wieder voll im Gange. Während Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) sich für eine effiziente Videobeobachtung stark macht, finden solche Überlegungen unter anderem bei SPD und Grünen wenig Gegenliebe.

Halten Sie mehr Videoüberwachung für sinnvoll?

Die Bundesbürger sind in diesem Streit auf Seiten von Friedrich. Laut einer Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-"Morgenmagazins" wünscht sich eine Mehrheit der Deutschen eine stärkere Videoüberwachung an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen. 81 Prozent der Befragten sprachen sich demnach für eine Ausweitung der Überwachung aus. Nur 18 Prozent waren dagegen.

mad/DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

Partner-Tools