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23. April 2007, 06:53 Uhr

Merkel kritisiert Klima-Debatte

Abgasnorm, CO2-Ausstoß, alternative Energien: Bundeskanzlerin Angela Merkel gefällt die aktuelle Diskussion über den Klimaschutz nicht. Jedoch geht es ihr weniger um die Sache als solche, sondern um die Art wie in Deutschland darüber debattiert wird.

Nach Meinung von Bundeskanzlerin Angela Merkel wird in Deutschland nich zu wenig für den Klimaschutz getan© Myriam Vogel/AP

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die deutsche Debatte über den Klimaschutz kritisiert. "Die Diskussion in Deutschland wird mitunter zu selektiv geführt. Heute wird über diesen Aspekt gesprochen, morgen über jenen", sagte Merkel dem "Münchner Merkur". Aufgabe der Bundesregierung sei es, "deutlich zu machen, dass wir auf breiter Front handeln müssen, um die ehrgeizigen Klimaschutzziele zu erreichen".

Mit Blick auf das bevorstehende Treffen mit US-Präsident George W. Bush beim EU-USA-Gipfel am 30. April in Washington dämpfte Merkel die Hoffnung auf breite Zugeständnisse Amerikas: "Ich habe nicht die Erwartung, dass die USA die europäischen Klimaschutz-Ziele übernehmen werden." Sie sehe aber "mit Freude in allen internationalen Begegnungen, dass es ein wachsendes Gefühl für eine gemeinsame, globale Verantwortung gibt", sagte die Kanzlerin. "In einzelnen Punkten gehen die USA sogar noch über die europäischen Ziele hinaus - etwa beim Einsatz von Biokraftstoffen."

DPA
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
Logic (23.04.2007, 11:00 Uhr)
wird doch eh nix
Denke mal mehr als Luft kommt da eh nicht rum. Wieder viele Diskusionen und kein Handeln. So wie bei allen Problemen die wir haben.
Schade aber es wird wohl eher so sein, dass es keine ausreichenden Veränderungen weltweit geben wird und wir dann mit den Folgen einfach umgehen müssen.
Erinnert mich an unser Gesundheitssystem. Es werden die Symptome bekämpft und keine Vorbeugung betrieben.
Countryjoe (23.04.2007, 09:22 Uhr)
Wie uns was auch immer
Egal was und wie auch immer bei dem Klimagetue herumkommt: Es werden wie immer die gleichen gemolken und es werden sich wie immer die gleichen die Taschen füllen.
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