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Die Unions-Innenminister wollen die V-Leute in NPD-Führungskreisen abschalten. Damit rückt ein Verbotsverfahren gegen die rechtsextreme Partei ein Stück näher.
Das Land Berlin hat wegen des angestrebten Verbotsverfahrens keine V-Leute mehr in der NPD-Führung. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich sieht dennoch weiterhin hohe Hürden für ein Verbot.
Der Vorsitzende des Neonazi-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Sebastian Edathy, wertet die Bereitschaft der Unions-Innenminister für einen Abzug der V-Leute aus der Führungsebene der NPD als wichtigen Schritt hin zu einem Verbot der rechtsextremistischen Partei.
Der Vorsitzende des Neonazi-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Sebastian Edathy, wertet die Bereitschaft der Unions-Innenminister für einen Abzug der V-Leute aus der Führungsebene der NPD als wichtigen Schritt hin zu einem Verbot der rechtsextremistischen Partei.
Ein neues Verbotsverfahren gegen die rechtsextreme NPD rückt näher: Die Unions-Landesinnenminister und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wollen noch in diesem Frühjahr die V-Leute des Verfassungsschutzes in NPD-Führungskreisen abschalten lassen, wie aus dem Bundesinnenministerium in Berlin verlautete.
Bei der geplanten Reform des Verfassungsschutzes soll sich einem Zeitungsbericht zufolge das System der V-Leute grundlegend ändern.
In Baden-Württemberg und Bayern ist der Einbürgerungstest schon beschlossene Sache - nun will die Union, dass einbürgerungswillige Ausländer auch bundesweit Staatbürgerkunde und Deutsch pauken.
Vor der heutigen Sonderkonferenz der Innenminister von Bund und Ländern zur geplanten Verfassungsschutzreform hat Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) die Pläne von Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) scharf kritisiert.
Drei Tage nach den Krawallen beim Aufeinandertreffen von Rechtsextremen und Salafisten in Bonn ist eine weitere antiislamische Demonstration der rechten Gruppierung "Pro NRW" in Köln weitgehend friedlich verlaufen.
Einige Ideen der Unionsinnenminister zum Jugendstrafrecht sind überlegenswert. Doch die Minister attestieren dem "Warnschussarrest" eine weitaus höhere Effektivität, als ihm gebührt - und vergessen dabei die Rolle des kranken deutschen Erziehungs- und Bildungssystems.
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