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Staatsanwalt ermittelt gegen Steinbrücks Wahlkampfchef

Neue Hiobsbotschaft für Peer Steinbrück: Der Wahlkampfmanager des SPD-Kanzlerkandidaten, Heiko Geue, ist ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Er steht unter Untreueverdacht.

  Anzeige in Zusammenhang mit der Abrechnung von Dienstreisen: Peer Steinbrücks Kampagnenleiter Heiko Geue.

Anzeige in Zusammenhang mit der Abrechnung von Dienstreisen: Peer Steinbrücks Kampagnenleiter Heiko Geue.

Der Wahlkampf von Peer Steinbrück steht auch weiterhin unter keinem guten Stern: Nachdem der SPD-Kanzlerkandidat zuletzt kaum mehr mit Negativschlagzeilen auffiel, sorgt nun sein Wahlkampfmanager für schlechte Nachrichten. Die Staatsanwaltschaft Magdeburg ermittelt gegen Heiko Geue wegen des Verdachts der Untreue. Hintergrund sei eine Anzeige in Zusammenhang mit der Abrechnung von Dienstreisen als Staatssekretär im Magdeburger Finanzministerium, teilte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Uwe Hornburg, am Montag mit.

Nach einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" vom Wochenende soll Geue bei den Abrechnungen getrickst und mehrere tausend Euro gespart haben. Gegenüber der Zeitung ließ Steinbrücks Wahlkampfchef den Vorwurf zurückweisen, er habe private Fahrten als dienstliche deklariert oder Reisekosten verspätet beglichen.

Fahrten mit Dienstwagen falsch abgerechnet?

Geue war Staatssekretär in Sachsen-Anhalt und wurde dann Steinbrücks Kampagnenleiter. Zunächst wurde er für diese Aufgabe in Magdeburg beurlaubt und hätte daher auf seinen alten Posten zurückkehren können. Nach massiver Kritik wurde das Vertragsverhältnis dann aber aufgelöst.

Bei den Abrechnungen ging es der Zeitung zufolge um Fahrten zwischen seinem Arbeitsort Magdeburg und seinem Hauptwohnsitz Berlin. Üblicherweise dürften Staatssekretäre ihre Dienstwagen nur innerhalb des Landes privat kostenlos nutzen, für Privatfahrten außerhalb des Landes seien 60 Cent pro Kilometer für das Auto plus 15 Cent je Kilometer für den Fahrer zu erstatten.

mad/DPA/Reuters/DPA/Reuters

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