Mit einer ungewöhnlich scharfen Richterschelte hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auf Äußerungen von Verfassungsgerichts-Präsident Andreas Voßkuhle reagiert.
Sie hatten extra die "Bikers News" abonniert. Dennoch ging Verfassungsschützern eine Neonazi-Anzeige durch die Lappen - trotz eindeutiger Symbolik wie einem Hinweis auf den Geburtstag Hitlers.
Beate Zschäpe muss sich offenbar bald vor Gericht wegen Mittäterschaft bei zehn NSU-Morden verantworten. Bei der Aufarbeitung der Fälle wurden derweil neue Vorwürfe gegen Thüringer Behörden bekannt.
Neben Nazis und Verfassungsschützern beteiligten sich auch gute Westdeutsche am Aufbau Ost. Sie richteten überall Demokratie-Beratungsstellen ein - und fehlen nun zu Hause. Ein Appell.
Ein Medienbericht wirft ein neues Licht auf die Praktiken des Verfassungsschutz: Die Behörde hat Neonazis demnach systematisch vor Strafverfolgung bewahrt.
Bei der Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag ist es zu einem Eklat gekommen.
Mit harscher Kritik hat sich Ex-Verfassungsschützer Fritsche gegen den NSU-Ausschuss gewandt und sich geweigert, Fragen zu beantworten. Der Ausschuss-Vorsitzende musste die Sitzung unterbrechen.
Ein Mitarbeiter des baden-württembergischen Verfassungsschutzes hat offenbar geheime Informationen an den Leiter des deutschen Ablegers des rassistischen Ku Klux Klans (KKK) weitergegeben.
Staatssekretär Fritsche hat sich als Aufklärer der NSU-Morde geriert. Aber welche Rolle spielte er bei der Aktenvernichtung wirklich? Am Donnerstag wird er im Untersuchungsausschuss verhört.
Thüringens Innenminister schickt hunderte ungeschwärzte Geheimakten nach Berlin und sorgt damit für Empörung beim Verfassungsschutz. Die Dokumente enthalten unter anderem Klarnamen von V-Mann-Führern.
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