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Westerwelle: "Richtig für unsere Freiheit und Sicherheit"

Die Truppen sollen ein Jahr länger in Afghanistan bleiben. Darauf einigte sich die Bundesregierung heute. Guido Westerwelle hatte zuvor die Präsenz der Truppen am Hindukusch verteidigt.

Das Bundeskabinett hat das neue Mandat für den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr beschlossen. Damit soll der Einsatz um ein weiteres Jahr verlängert werden. Ende dieses Jahres sollen jedoch die ersten deutschen Soldaten Afghanistan verlassen. Die letzte Entscheidung über das neue Mandat liegt beim Bundestag, der am 28. Januar abstimmen wird.

Bereits vor der Kabinettssitzung zum Bundeswehreinsatz in Afghanistan hatte Außenminister Guido Westerwelle (FDP) die Präsenz der Truppen am Hindukusch verteidigt. Der Einsatz in Afghanistan sei "richtig für unsere Freiheit und unsere Sicherheit", sagte Westerwelle am Mittwoch im "Morgenmagazin" des ZDF. Richtig sei aber auch, "dass er nicht endlos sein darf". Daher müsse eine Abzugsperspektive geschaffen werden.

AFP/DPA/DPA

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