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Weisband wird Piratenbraut

"He did it!" Die politische Geschäftsführerin der Piratenpartei, Marina Weisband, hat über den Kurznachrichtendienst Twitter ihre Verlobung verkündet.

  Marina Weisband, die charismatische Frau an der Spitze der Piraten-Partei, will bald heiraten

Marina Weisband, die charismatische Frau an der Spitze der Piraten-Partei, will bald heiraten

Das bekannteste Gesicht der Piratenpartei ist verlobt: Mit dem Kommentar "he did it" veröffentlichte die scheidende politische Geschäftsführerin der Piraten, Marina Weisband, am Montagabend über ihren Twitter-Account ein Foto ihres Verlobungsrings. Dort gab die 24-Jährige via Kurznachricht auch bekannt, wie sie ihre Mutter informierte: "*tuut* *tuut* 'Mutter, er hat es getan.' 'Endlich!'" Im sozialen Netzwerk Facebook änderte Weisband zugleich ihren privaten Status in "verlobt mit Marcus Rosenberg".

Glückwünsche und Kritik

Die Hochzeit soll demnach im Frühjahr nächsten Jahres stattfinden. Dass Weisband ihre Verlobung der Internetgemeinde öffentlich machte, stieß dort auf geteilte Reaktionen: Bei ihrem Twitter-Account gingen Glückwünsche ein, aber auch die kritische Aufforderung, das Privatleben da zu lassen, wo es hingehöre: "Nämlich daheim und nicht ins Netz", schrieb ein Nutzer. Diese Kritik wies Weisband allerdings umgehend zurück: Ob ihm klar sei, dass sie das Netz genauso benutzen dürfe wie er, schrieb Weisband. "Auch für Privates? Oder habe ich als Mensch Twitterverbot?"

Weisband hatte schon Ende Januar angekündigt, beim Bundesparteitag der Piraten Ende April nicht mehr kandidieren zu wollen. Als Grund nannte sie unter anderem ihre Gesundheit sowie den Wunsch, ihr Studium abschließen zu wollen.

iml/AFP/AFP

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